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21.05.2017

21:20 Uhr

Günstige Notebooks

Was Rechner der Einsteiger-Klasse drauf haben

Quelle:dpa

Wer nach einem neuen Notebook sucht, findet im Fach- und Onlinehandel Geräte schon für weniger als 300 Euro. Und das sind keine No-Name-Rechner. Auf vielen stehen die Namen der Großen der Branche.

Auch mit günstigen Notebooks lassen sich die meisten Arbeiten gut erledigen. Textverarbeitung, Tabellen und Fotos sind kein Problem. Foto: Christin Klose/dpa-tmn dpa

Eine Frau mit einem Notebook

Auch mit günstigen Notebooks lassen sich die meisten Arbeiten gut erledigen. Textverarbeitung, Tabellen und Fotos sind kein Problem. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Düsseldorf„Notebooks um die 300 Euro bieten eine Basis-Ausstattung, sowohl was die Hard- als auch die Software angeht,” sagt Rainer Schuldt von der Fachzeitschrift Computerbild. Allzu hoch sollten die Erwartungen aber nicht sein, so der Experte.

So urteilt auch das Onlineportal Notebookcheck.com: Angesichts des niedrigen Preises muss an alles Ecken und Enden gespart werden, lautet das Ergebnis eines aktuellen Tests. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen: Kleine Akkus, wenig Anschlüsse oder schwache Displays sind die Regel, nicht die Ausnahme.

„300 Euro ist die unterste Schiene, günstiger geht es nicht”, sagt Florian Müssig von der Computerzeitschrift „c’t”. Doch günstig muss nicht immer schlecht sein. Wer nur geringe Anforderungen an den Rechner stellt, bekommt alles was er braucht. Bequem Mails schreiben, im Internet surfen, Musik und Fotos verwalten und Texte verfassen, all das klappt auch mit den Einsteigerrechnern.

„Auch Bildbearbeitung geht damit grundsätzlich schon”, sagt Müssig. Unter Umständen dauert es halt etwas länger. Anspruchsvolle Computerspiele mit großen 3D-Welten laufen nicht, Browserspiele aber durchaus.

Tatsächlich muss man in dieser Preisklasse sehr genau auf die einzelnen Bestandteile achten. Und man sollte mehrere Preisvergleiche und Tests heranziehen. Mal ist es der Akku, der sehr knapp bemessen ist, mal ist der Speicher sehr klein oder die Bildschirmauflösung sehr gering. „Full-HD ist in der Preisklasse schon Premium”, sagt Schuldt.

Üblicherweise haben die Geräte auch wenig Arbeitsspeicher, und es sind langsame Prozessoren verbaut. Zum Beispiel Atom- oder Celeron-Prozessoren von Intel, erklärt Müssig. So flüssiges Arbeiten wie auf teuren Business-Rechnern darf man also nicht erwarten. „Und wenn da ein Update von Windows 10 kommt, das dauert dann schon etwas länger.” Auch der Speicher ist knapp bemessen. 32 oder 64 Gigabyte Kapazität reichen für Texte locker aus, große Bildersammlungen müssten aber auf die externe Festplatte.

Viele der von „Computerbild” und „Notebookcheck.com” getesteten Günstig-Notebook haben auch relativ kleine Bildschirme von 10 oder 11 Zoll Größe. In dem kleinen Gerät sind entsprechend auch keine Tastaturen in normaler Größe verbaut. Vielschreiber sollten vor dem Kauf also gut prüfen, ob sie mit den kleineren Tasten zurecht kommen.

Stichwort Größe: Platz für ein DVD-Laufwerk ist meist nicht vorhanden. Gut wären dann möglichst viele Anschlüsse für externe Geräte. Für längeres Arbeiten könnte auch ein Anschluss für einen größeren externen Monitor hilfreich sein.

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