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08.01.2007

11:00 Uhr

Handliche Modelle sind der Renner

Tragbare Navis sind echte Alternative

VonRudi Kulzer

Das Angebot tragbarer Navigationsgeräte wird immer interessanter. Dies hat auch das diesjährige Weihnachtsgeschäft gezeigt. Mit Preisen zwischen 200 und 600 Euro werden sie zu einem festen Bestandteil unseres Alltags. Dabei müssen sie den Vergleich mit den Festeinbauten der Autohersteller nicht scheuen.

Helfer im Taschenformat: Mobile Navigationssysteme. Foto: TomTom

Helfer im Taschenformat: Mobile Navigationssysteme. Foto: TomTom

HB MÜNCHEN. Der Autofahrer hat heute die Wahl zwischen einem fest eingebauten Navigationssystem und einem auf dem Markt angebotenen tragbare Gerät. Beim Kauf eines neuen Autos sollte mit man sich daher die Vor- und Nachteile beider Varianten überlegen.

Der Preis für fest eingebaute Geräte ist nach wie vor sehr hoch. In der Regel liegt dieser als Ausstattungspaket bei Neuwagen zwischen 1500 und 2000 Euro. Für die Käufer von Fahrzeugen der Luxusklasse ist dies in der Regel kein Problem. Beim Kauf eines Mittelklassewagens sollte man aber durchaus den Erwerb eines tragbaren Gerätes überlegen. Letztere bieten sich nicht nur als Nachrüstsatz, sondern grundsätzlich als Alternative an.

Festeinbauten nicht immer aktuell

Zunächst gilt es zu bedenken, dass fest eingebaute Systeme wegen der langfristigen Planung der Automobilbauer nicht immer auf dem neuesten technischen Stand sind. Dies gilt auch für das mitgelieferte Kartenmaterial. Hier sind tragbare Systeme wegen ihrer wesentlich kürzeren Marktzyklen häufig aktueller.

Einen speziellen Vorteil haben fest eingebaute Systeme dagegen: Sie sind bei der Ermittlung der Daten nicht allein auf die Satellitennavigation angewiesen, sondern erkennen aus kombinierten Fahrzeugdaten für eine bestimmte Zeit den Weg unabhängig von den Satelliten. Dies hilft vor allem auf Strecken mit längeren Unterführungen, dort haben die tragbaren Geräte in der Regel Schwierigkeiten.

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