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06.09.2012

11:30 Uhr

IFA

Mehr Multimedia im Auto

Quelle:ampnet

Ford war wie bereits bei der vergangenen IFA der einzige Autobauer auf der Messe. Im Gepäck haben die Kölner eine neue Entwicklungsstufe für ihr Bedienkonzept. Auch TomTom hatte eine Neuheit für Autofahrer dabei.

Ford hat sein neues Bedien-system zusammen mit Microsoft entwickelt. Pressefoto

Ford hat sein neues Bedien-system zusammen mit Microsoft entwickelt.

BerlinFord hat auf der IFA das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync mit „My Ford Touch“ präsentiert. Es handelt sich dabei um die nächste Entwicklungsstufe des bereits bekannten Bedienkonzepts Sync. Das erweiterte System feiert 2013 im neuen Ford Focus Electric seine Europapremiere.

Doch nicht nur Ford hatte auf der IFA eine neue Ankündigung für Autofahrer im Programm. Der Navi-Anbieter TomTom will noch im Oktober eine App für Android-Smartphones anbieten. Bisher hatten die Niederländer nur eine Applikation für Apples iPhone im Programm. Das Android-Sytem bietet Navigation, Kartenmaterial und Verkehrstechnologien an. Dank aktueller On-Board-Karten, die ohne Mobilfunkverbindung und Datenflatrate verfügbar sind, verspricht der Anbieter erstklassige Navigation. Die Kartenupdates sind kostenlos.

Das System liefert laut Hersteller genaue Ankunftszeiten und soll mit einem Fahrspurassistenten an komplizierten Abzweigungen für eine zuverlässige Führung sorgen. Die Straßennamen beim Abbiegen werden gesprochen. Zukaufen lassen sich die Funktionen TomTom HD Traffic, mit dem der schnellste Weg durch den Verkehr gezeigt wird, und TomTom Radarkameras, mit dem vor mobilen und fest installierten Blitzern in Echtzeit gewarnt wird.

Ford hingegen will nicht den Smartphone-Markt erobern, sondern ein einheitliches Bedienkonzept für seine Fahrzeuge auf den Markt bringen. Das gemeinsam mit Microsoft entwickelte System bietet umfangreiche Funktionen, die per Sprachsteuerung geführt werden können, sowie WLAN-Schnittstellen und einem acht Zoll großen Touchscreen. 

Das System basiert auf dem sprachgesteuerten Bediensystem Ford Sync, das aus dem demnächst im Handel erhältlichen Ford B-Max bekannt ist. Auf dem nordamerikanischen Markt hat sich Sync bereits in über vier Millionen verkauften Fahrzeugen bewährt. Das neue System mit My Ford Touch bietet noch mehr Funktionen und eine den europäischen Bedingungen angepassten Spracherkennung. Das System erkennt einen von oder eine Kombination aus mehreren tausend Sprachbefehlen, um eine Vielzahl von Funktionen des neuen Ford Focus Electric zu steuern. Gesprochen werden kann Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Kommentare (1)

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SIRI

08.09.2012, 10:22 Uhr

Die schöne neue Welt muss der Kunde zahlen. Die Möglichkeiten INTERNET und Megatouchscreendisplays in Auto einzubauen sind fast nicht mehr "abwählbar". Das System Auto steht an der Grenze, es zur Kaufpflicht zu machen. Das greift massiv in das Cockpitdesign ein. Noch hat der Kunde aber vielfach die Wahl - noch können Kunden konventionelle Cockpits bestellen. Noch.

Die - die konventionelle Cockpits bestellen, sind aber keine "dv-technischen Neandertaler"; Handys werden größer und haben einen Touchscreen. Handys erfinden sich technisch alle 12 Monate neu. Handys entwickeln immer mehr intelligente Sprachkompetenz; wozu "steinzeitliche Riesendisplay im Auto, die zudem noch die Designlinie versauen, wenn ein SIRI lá nte Generation den Fahrzeugbediener mit Sprachinfos versorgen kann und auf die Frontschutzscheibe (optional unterstützt je nach Fahrzeughersteller) Informationen eingeblendet werden können. Die Zukunft heißt Handy, SIRI (o.ä.) und Windschutzscheibeneinblendungen.

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