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29.01.2004

13:50 Uhr

Initiative der Bundesregierung

Offensive für Informationstechnologie

Bei Politikern macht sich langsam die Einsicht breit, dass die technologische Kompetenz in Deutschland erhöht werden muss.

hiz DÜSSELDORF. Selbst Politiker stellen mittlerweile fest, dass der technologische Vorsprung der Bundesrepublik der Vergangenheit angehört. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wies am Donnerstag im Bundestag auf riesige Wachstumspotenziale in diesem Sektor hin. Deshalb wolle sich die Bundesregierung für ein stärkeres Durchsetzen moderner Informationstechnologien in Deutschland einsetzen.

Durch die Förderung von Forschung, Bildung und Innovation soll diese Offensive unterstützt werden. Die Einsicht, dass der Platz 38 auf der Informationstechnik-Skala im internationalen Vergleich einer führenden Wirtschaftsmacht unwürdig ist, ist anscheinend auch in den Reihen der Politiker angekommen. Sicherlich hat das herrschende politische Klima und die oftmals mangelnde Ausbildung an Schulen Mitschuld an dieser Misere.

Viele Menschen in der Arbeitswelt sehen im Computer noch immer einen Teufelskasten, statt ein Werkzeug. Vor allem ältere Arbeitnehmer vertreten oft die Ansicht, dass sie sich nicht mehr mit der neuen Technologie auseinandersetzen müssen. An den Schulen verweigern Lehrer, selbst wenn sie naturwissenschaftlich ausgebildet sind, eine informationstechnische Weiterbildung. Auch in Vorstandsetagen ist oft die Sekretärin die Schnittstelle zur Informationsverarbeitung. Jede Initiative, die in der Gesellschaft das Verständnis und die Akzeptanz für moderne Technologien erhöht, trägt daher zu Sicherung des Industriestandortes Deutschland im internationalen Vergleich bei.

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