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08.04.2006

10:00 Uhr

Internet-Surfen

Alternativen zum DSL-Anschluss

VonRudi Kulzer

Ein schneller Zugang zum Internet ist ein Anliegen von nationaler Bedeutung. In der Regel geschieht das über einen DSL-Anschluss. Doch es gibt eine Reihe von Gebieten, in den kein DSL-Anschluss im Festnetz angeboten wird. Alternativen sind in diesem Fall gefragt.

Es gibt Alternativen zum DSL-Anschluss. Foto: dpa Quelle: dpa

Es gibt Alternativen zum DSL-Anschluss. Foto: dpa

HB MÜNCHEN. Wer in Deutschland einen schnellen Zugang zum Internet braucht, greift in der Regel auf die DSL-Technologie zurück, die von der Deutschen Telekom und einer Reihe Wettbewerber angeboten wird. Zur Erläuterung: Das Kürzel DSL steht für "Digital Subscriber Line" - wörtlich etwa digitale Abonnenten-Leitung. Dabei ist DSL eine digitale, breitbandige Übertragungstechnik mit Geschwindigkeiten von mehreren Megabits pro Sekunde. Diese wird in den Kupferkabeln herkömmlicher Telefonfestnetze erreicht.

DSL wird an die herkömmliche Telefonbuchse im Festnetz angeschlossen. Mit Hilfe eines Splitters wird dann zwischen Sprachtelefonie und Datenübertragung unterschieden. Für die DSL-Verbindung ist ein zusätzliches DSL-Modem erforderlich. Bei der in Deutschland am weitesten verbreiteten DSL-Technologie ADSL (A für asymetrisch) liegen die Geschwindigkeiten im Downstream (vom Anbieter zum Kunden) bei bis zu 16 Megabits (Mbps) und im Upstream (Rückkanal - vom Kunden zum Anbieter) bei bis zu 1024 Kilobits (Kbps). Die Deutsche Telekom bietet ADSL beispielsweise unter der Produktbezeichnung T-DSL an. Es gibt aber auch zahlreiche alternative Anbieter mit einem asymmetrischen DSL-Angebot.

Die Zahl der DSL-Anschlüsse im Festnetz in Deutschland liegt derzeit bei rund 10 Millionen - Tendenz steigend. Im Vergleich dazu nimmt sich der Kreis der Breitbandkunden mit einer alternativen Anschlussart recht bescheiden aus. Genaue Zahlen gibt es nicht, da viele Projekte noch in einem Teststadium sind. Müssen Internetnutzer auf eine alternative Anschlusstechnik ausweichen, da es in ihrem Wohngebiet keine DSL-Versorgung durch die T-Com oder einen der Stadtnetzbetreiber gibt, haben sie meist vier Alternativen. Schnelle Internetzugänge gibt es neben dem Festnetz über:

  • TV-Kabel
  • Satellit
  • Funktechniken
  • Stromnetz

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