Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.01.2005

15:45 Uhr

IT + Telekommunikation

Internetbetrügerin zu Bewährungsstrafe verurteilt

Das Landgericht Erfurt hat am Dienstag eine Internetbetrügerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

dpa ERFURT. Die Frau aus Weimar wurde in 32 Fällen schuldig gesprochen, über das Internet Waren verkauft zu haben, ohne diese tatsächlich zu besitzen.

Ferner muss die 30 Jahre alte Angeklagte 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Gericht folgte den Strafanträgen von Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein wegen Beihilfe mit angeklagter 41-Jähriger wurde freigesprochen.

Die Angeklagte hatte in dem Prozess den Vorwurf des Betrugs eingestanden. Sie habe damit ihren Lebensunterhalt bestritten, sagte sie. Von April 2001 bis Januar 2002 bot sie über das Internet unter anderem Laptops und Digitalkameras zum Kauf an. Nach Vertragsabschluss verlangte sie den gesamten Kaufpreis oder eine Anzahlung. Eine Lieferung der Waren erfolgte jedoch nicht. Mehr als 10 000 Euro Schaden entstanden dadurch.

Ein Teil der Transaktionen lief über das Konto des 41-Jährigen aus Magdala (Kreis Weimarer Land). Er wusste laut der Angeklagten jedoch nicht, dass das Geld aus Betrügereien stammte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×