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12.01.2001

16:31 Uhr

adx AMSTERDAM. Das unter Gläubigerschutz stehende Internetunternehmen LetsBuyIt.com, Amsterdam, führt offenbar Gespräche mit potenziellen Partnern. Frode Lervik, Vorstandsvorsitzender der norwegischen Website CoShopper, und Jacques Lepage, Verwaltungsratsvorsitzender des französischen Online-Händlers DealPartners bestätigten am Freitag, unabhängig voneinander Gespräche mit der angeschlagenen LetsBuyIt über die Möglichkeit eines Zusammengehens zu führen. Die Gespräche seien jedoch in einem sehr frühen Stadium. Die niederländische Rechtsanwaltskanzlei Trenite Van Doorne, die die Verwaltung des am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Unternehmens übernommen hat, lehnte jeden Kommentar zur Zukunft von LetsBuyIt vor kommender Woche ab.

LetsBuyIt.com wird derzeit mit rund 27 Mill. Euro (52,8 Mill. Mark) bewertet. Nach Einschätzung Lerviks verliert das Unternehmen nach Schließung seiner 14 Websites jeden Tag an Wert. Sein Unternehmen sei bereit, für jeden LetsBuyIt-Kunden 50 $ (102,50 Mark) zu zahlen. Von den derzeit rund eine Million Mitgliedern sei jedoch nicht mal jeder fünfte ein Kunde, so dass er das Unternehmen mit maximal acht Mill. $ bewerte.

DealPartners hat im Oktober eigenen Angaben zufolge die französische Website Clust übernommen und dabei rund 20 Euro pro Mitglied gezahlt. Clust sei jedoch viel kleiner und dadurch nicht vergleichbar, sagte Lepage. Er halte das Co-Shopping-Modell nach wie vor für interessant. Beim Co-Shopping werden Kundennachfragen gebündelt, um bei Herstellern Preisnachlässe zu erreichen.

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