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27.01.2005

12:45 Uhr

IT + Telekommunikation

Intershop mit höherem Verlust

Der angeschlagene Software-Anbieter Intershop rutscht 2004 noch tiefer in die roten Zahlen als erwartet. Nach einem Vergleich mit Klägern in den USA wird mit einem Jahresverlust von bis zu 8,7 Mill. Euro gerechnet, teilte der Vorstand am Donnerstag in Jena mit.

Intershop

Blick auf den Firmensitz der Intershop AG in Jena.

dpa JENA. Der angeschlagene Software-Anbieter Intershop rutscht 2004 noch tiefer in die roten Zahlen als erwartet. Nach einem Vergleich mit Klägern in den USA wird mit einem Jahresverlust von bis zu 8,7 Mill. Euro gerechnet, teilte der Vorstand am Donnerstag in Jena mit.

Ursprünglich war ein Minus von maximal 5,5 Mill. Euro erwartet worden. Für den Vergleich nach einer Sammelklage wegen angeblich unrichtiger Unternehmens-Informationen im Jahr 2000 müssten Rückstellungen von 2,3 Mill. Euro gebildet werden. Gleichzeitig gab Intershop bekannt, dass sich die prekäre Finanzlage entspannt habe.

Nach Unternehmensangaben brachte die Ausgabe einer Wandelanleihe Einnahmen von 10,4 Mill. Euro in die Kasse. „Damit hat sich unsere Liquidität deutlich verbessert“, sagte Unternehmenssprecherin Dana Schmidt. Ende September 2004 beliefen sich die frei verfügbaren Mittel des einstigen Aushängeschilds der ostdeutschen Softwarebranche nur noch auf 3,6 Mill. Euro.

Die höheren Verluste durch den Vergleich belasteten die Intershop- Aktie. Das Papier verlor bis Donnerstagmittag an der Frankfurter Börse mehr als acht Prozent und notierte nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Tage nur noch bei 1,37 Euro.

Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 will Intershop am 10. Februar vorlegen.

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