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14.01.2010

11:15 Uhr

IT-Sicherheit

Hacker nehmen weltweit Firmen ins Visier

VonHans Schürmann

Kaum ein Unternehmen ist sicher vor Angriffen aus dem Internet. Nach Google musste am Mittwoch auch der amerikanische Softwarehersteller Adobe Systems einräumen, Anfang Januar Ziel eines Hackerangriffs geworden zu sein. Auch in Deutschland häufen sich die Angriffe aus dem weltweiten Datennetz - und zwingen die Firmen, ständig in ihre IT-Sicherheit zu investieren.

Wie groß die Schäden jährlich sind, die Cyberkriminelle verursachen, lässt sich kaum beziffern. Quelle: dpa

Wie groß die Schäden jährlich sind, die Cyberkriminelle verursachen, lässt sich kaum beziffern.

DÜSSELDORF. Cybergangster seien in einem koordinierten Angriff in das Computernetz des IT-Anbieters eingebrochen, berichtet der US-Softwarehersteller Adobe Systems, das den bekannten Acrobat Reader und Programme für das Übertragen von bewegten Bildern im Internet entwickelt hat. Dabei seien die Angreifer auch in Bereiche gelangt, in denen Informationen von Kunden gespeichert gewesen waren. Es seien aber keine sensiblen Daten gestohlen worden, versichert Adobe. Unklar ist, ob die Attacke im Zusammenhang mit dem Angriff auf Google steht.



Fakt ist jedenfalls, dass sich Angriffe aus dem weltweiten Datennetz häufen - auch in Deutschland. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnte Ende Dezember vor allem innovative Mittelständler vor Spionage aus dem Web. Ausspähattacken aus China und Russland hätten deutlich zugenommen, so die Behörde.

Wie groß die Schäden jährlich sind, die Cyberkriminelle verursachen, lässt sich kaum beziffern. Zu groß ist die Dunkelziffer, da nur die wenigsten Unternehmen einräumen, Opfer eines Angriffs zu sein. Dabei werden die Methoden der Angreifer immer raffinierter. Schon heute haben Antiviren-Programme Probleme, schnell genug auf die komplexer werdenden, schädlichen Dateien aus dem Web zu reagieren. Experten in den Labors der IT-Sicherheitsfirmen arbeiten daher an Techniken, die Angriffe entdecken, bevor sie einen Schaden anrichten können.

Das werde künftig aber schwieriger, sagt Alex Gostev, Direktor des Global Kaspersky Lab Research & Analysis Team. Die Angriffe zielten künftig weniger auf Webseiten und Computerprogramme. Stattdessen würden die Hacker zunehmend soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing ins Visier nehmen, um dort Daten zu stehlen, mit denen sie dann noch intelligentere Angriffe starten können, sagt Gostev.

Firmen werden daher laufend in die Abwehr solcher Attacken investieren müssen - selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. So sind laut Marktforscher Gartner die Investitionen in IT-Sicherheit im letzten Jahr weiter gewachsen, während die IT-Budgets in allen anderen Bereichen geschrumpft sind. Laut dem Marktforscher betrug 2009 der weltweite Umsatz mit Sicherheitssoftware 14,5 Mrd. Dollar. Das waren acht Prozent mehr als im Vorjahr. Gartner erwartet in diesem Jahr, dass der Markt noch stärker wächst: um 13 Prozent auf 16,3 Mrd. Dollar.

"Trotz der Bemühungen der IT-Sicherheitsanbieter wird es einen hundertprozentigen Schutz nie geben, Restrisiken bleiben", warnt Christoph Fischer, IT-Sicherheitsberater für Firmen und Behörden. Es werde immer einen Kompromiss geben zwischen dem, was technisch machbar, und dem, was bezahlbar ist. Fischer rät Firmen daher, ihre Abwehr auf einem Dreisäulenprinzip aufzubauen: zu versuchen, möglichst viele Angriffe abzuwehren, Übergriffe möglichst früh zu erkennen und eine Strategie zu entwickeln, um möglichst effektiv darauf zu reagieren.

Kommentare (1)

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Michael Schreiber

15.01.2010, 17:25 Uhr

Sehr geehrter Verlag
ich
hatte die Us Regierung schon im Vorfeld davon in Kenntnis gesetzt das
es massive Hackerangriffe auf Us Seiten im Web geben wird,leider wurde
meine Nachricht nicht berücksichtigt.Heute habe ich erneut die Us
Regierung angeschrieben und gefragt warum sie diesem nicht nachgegangen
sind.
Meine benachrichtigungen und Fragen sind immer auf der Website
des Presidenten der Vereinigten Staaten unter
http://www.whitehouse.gov/contact gerichtet.
bisher wurde aber nie eine Reaktion seitens der USA an mich gerichtet weder durch mail kontakt noch sonst.

13.01.2010
Heute an die USA gerichtet.
Mein Name ist Michael Otto Schreiber und ich habe schon bevor die Hackerangriffe kamen davor gewahnt,warum hört denn keiner zu?
Das
Cina es war ist nur ein Teil denn aus der ganzen Welt kommen Sauger die
angriffe auf Server machen.Diesmal war es Google,aber was ist dieser
Anbieter ohne die Us Regierung?bitte nehmen sie meine Mitteilungen in
Zukunft etwas genauer,ich will doch nur helfen.
Das diese
Hackerangriffe kommen sollten und ich das schon mitgeteilt hatte können
sie aus meiner ip (signatur)lesen und nachvollziehen.
ich hatte ihnen auch mitgeteilt das ich eine Lücke im Web Global kenne die man schliessen kann,wenn man mir einmal zuhört.

mfg ein Freund

Very
honoured publishing company ich htte the Us government already in the
approach of it informed the hacker's attacks massive it on Us to sides
in the web will give, unfortunately, my news was not taken into
consideration. Today i have written up the Us government once more and
have not asked why them to this have followed. My notifications and
questions are always directed on the website of the Presidenten of the
United States under http: // www.whitehouse.gov/contact. Up to now,
however, a reaction was never directed on the part of the USA to me
neither by mail kontakt nor, otherwise. 13.01.2010 Today to the USA
directed. My nam

Seid Dezember habe ich ständig die Regierungen US und Deutschland gewarnt,keiner glaubte es und nun sind immer mehr Firmen,Mulikonzerne und Regierungen von Hacker betroffen.

Meine Signatur=ip kann das auch beweisen das ich die info gegeben habe.

Fragen sie mal bei denn Verantwortlichen.

beispiel auf RTL N24 CNN Frau Merkel oder auf der Us Site:http://www.whitehouse.gov/contact

ich habe noch weitere wichtige Adressen angemailt.
z.b t-online Redaktion u.s.w
ich kenne auch nicht nur die Lücke sondern weiss auch wie diese zu schliessen ist.

mfg

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