Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.02.2004

16:00 Uhr

Kampf gegen den Computerwurm

Microsoft-Tool fegt Mydoom von der Platte

Nachdem der E-Mail-Wurm Mydoom nun über eine Woche sein Unwesen im Netz getrieben hat, bietet Microsoft ein kleines Programm, das den Schädling vom Computer entfernen soll.

HB DÜSSELDORF. Das unter der Adresse download.microsoft.com angebotene Tool prüft Rechner mit den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows XP und entfernt im Falle einer Infektion die beiden Virus-Varianten MyDoom.A und MyDoom.B aus dem Windows-System. Um das Reinigungsprogramm starten zu können, muss sich der Nutzer als Administrator am Computer anmelden.

Neben der Entfernung des Wurms von der Festplatte ersetzt das Removal-Tool von Microsoft die "Hosts"-Datei des Betriebssystems. Durch eine Änderung in dieser Datei blockierte Mydoom teilweise den Zugriff auf die Microsoft-Website und die Internet-Angebote von Antivirus-Herstellern.

Der Software-Riese aus Redmond betont jedoch, dass das Programm wirklich nur die beiden jüngsten Computerwürmer bekämpft und nicht für andere Schädlinge bestimmt ist. Somit kann auf einen aktuellen Virenschutz natürlich auch weiter nicht verzichtet werden. Zudem entfernt das kleine englischsprachige Tool keine von Mydoom infizierten E-Mails aus Outlook. Diese sollten separat gelöscht werden.

Eine Alternative zu dem kleinen Saubermann von Microsoft ist das McAfee-Programm "Stinger". Das unter der Internet-Adresse de.mcafee.com kostenlos angebotene Tool sucht gezielt nach dem Mydoom-Wurm und anderen spezifischen Viren wie Lovesan, Blaster oder Sobig und entfernt sie vom Computer.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×