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19.01.2007

10:10 Uhr

Koreaner machen Apples iPhone Konkurrenz

LG kämpft mit Prada-Handy um Luxuskunden

Der koreanische Elektronikhersteller LG und die Luxusfirma Prada bringen zusammen ein Handy auf den Markt, das der Benutzer ausschließlich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm steuert. Da es zudem mit 1,2 Zentimetern recht flach ist, könnte es dem neuen Mobiltelefon des US-Anbieters Apple ähneln, dem iPhone.

Die Oberfläche des LG-Prada-Handys funktioniert wie beim iPhone und reagiert auf Berührung. Foto: Hersteller

Die Oberfläche des LG-Prada-Handys funktioniert wie beim iPhone und reagiert auf Berührung. Foto: Hersteller

fmk/iw TOKIO. Das Prada-Telefon soll preislich in der Größenordnung von 600 Euro zu haben sein und ab Ende Februar über Handyläden und Prada-Filialen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien vertrieben werden. Später sollen das Prada-Telefon auch in Asien auf den Markt kommen.

Auf der Vorderseite sind leuchtende Piktogramme zu sehen, die für die Funktionen des Luxushandys stehen. Das Telefon soll 85 Gramm wiegen und einen Musikspieler für MP3-Dateien sowie hoch entwickelte Internetfunktionen enthalten. Eingabetasten wird es an dem Gerät nicht mehr geben. "Wir haben uns bemüht, dem Telefon einen ganz besonderen Charakter zu geben", sagte Prada-Chef Patrizio Bertelli in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

Analysten stehen dem Produkt skeptisch gegenüber. "Ich denke nicht, dass das ein Millionen-Seller wird", sagt Jonathan Hwang von Daewoo Securities. Die Kooperation mit Prada wirke wie eine Marketingstrategie und erinnere an die Zusammenarbeit von Samsung mit Bang & Olufsen bei der Einführung von Handys der Linie "Serene".

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