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05.01.2006

20:10 Uhr

Kriminalität

USA verstärken Kampf gegen Software-Piraterie in Asien

Die US-Regierung will künftig härter gegen Software-, Musik- und Video-Piraten aus Asien vorgehen, die illegal Filme, Musik und andere Software kopieren und vertreiben.

Raubkopien dpa

Ein Mitarbeiter der Entsorgungsfirma Rethmann schiebt Raubkopien in den Schredder.

dpa WASHINGTON. Die US-Regierung will künftig härter gegen Software-, Musik- und Video-Piraten aus Asien vorgehen, die illegal Filme, Musik und andere Software kopieren und vertreiben.

Justizminister Alberto Gonzales ernannte am Donnerstag in Washington einen Sonderermittler zum Schutz des geistigen Eigentums. Er soll künftig von der thailändischen Hauptstadt Bangkok aus operieren. Der Bundesanwalt Christopher Sonderby leitete bislang in Kalifornien ein Team, das gegen Computer-Hacker vorging.

Ziel des Sonderbeauftragten sei es, die Untersuchungen und Strafverfolgungen in der Region zu koordinieren und asiatischen Ländern beim Kampf gegen die Software- und Musikpiraterie zu helfen.

Die Sondereinheit im US-Justizministerium zum Schutz von geistigem Eigentum wurde im Oktober 2004 gegründet. Als Grund wurden wachsender Diebstahl und Fälschung von Software, Computerspielen, Musik-CDs und Filmen sowie die daraus resultierenden Verluste für die US-Industrie angeführt. Nach Angaben des Justizministeriums beschäftigt dieser Industriezweig rund fünf Mill. Mitarbeiter in den USA und erwirtschaftet 626 Mrd. Dollar (517 Mrd. Euro).

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