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24.02.2011

15:47 Uhr

Mac Book Pros

Neue Apple-Laptops mit „Superstandard“

VonStephan Dörner

Apple hat seine Premium-Laptop-Reihe MacBook Pro generalüberholt. Erstmals stattet Apple seine MacBooks dabei mit vier Prozessorkernen und einer neuen Peripherie-Schnittstelle aus.

Bei den neuen Macbook-Pro-Modellen setzt Apple auf Sandy-Bridge-Prozessoren und eine neue Schnittstelle. Quelle: PR

Bei den neuen Macbook-Pro-Modellen setzt Apple auf Sandy-Bridge-Prozessoren und eine neue Schnittstelle.

DüsseldorfNach Lenovo und HP hat auch Apple die Laptops seiner Premium-Linie überarbeitet. Wie die Konkurrenz setzt Apple auf die neuen Sandy-Bridge-Prozessoren. Als erster großer Hersteller stattet Apple seine Laptops aber mit Intels UBS3-Nachfolger "Thunderbolt" aus, wie Intels Glasfaser-Standard "Light Peak“"über Kupferkabel genannt wird.

Anders als über USB lässt sich an "Thunderbolt" beispielsweise ein Monitor mit Webcam, Mikrofon und Lautsprechern über ein einziges Kabel anschließen. Außerdem bietet "Thunderbolt" deutlich höhere Datenraten als USB3. Schon beim Durchbruch der USB-Technologie hatte Apple eine Vorreiterrolle gespielt. Bis zu sechs Geräte sollen sich mit "Thunderbolt" hintereinanderschalten lassen. Die klassischen USB2-, Firewire-800- und ein GBit-Ethernet-Anschluss bieten die Modelle derzeit noch parallel an.

Zur Auswahl stehen MacBook Pros mit den Intel-Prozessoren Core i5 und Core i7. Bei der Webcam hat Apple an der Qualität gearbeitet, so dass nun hochauflösende Videotelefonate mittels Facetime möglich sind. Standardmäßig besitzen die neuen MacBook Pros vier Gigabyte Arbeitspeicher, die Festplattenkapazität liegt zwischen 320 und 750 Gigabyte. Erstmals in der Geschichte Apples baut das Unternehmen bei den Modellen mit 15- und 17-Zoll-Display gleich vier Prozessor-Kerne in ein Laptop.

An Auflösung und Größe der Displays ändert sich nichts. Nach wie vor werden die MacBook Pros als Variante mit 13, 15 und 17 Zoll angeboten. Bei der Grafikausstattung setzt Apple erstmals vornehmlich auf die mobilen Grafikkarten von AMD. Bei der 13-Zoll-Variantze setzt Apple auf Intels bereits im Prozessor eingebaute 3D-Grafikbeschleunigung. Bei den teureren 15- und 17-Zoll-Varianten schalten sich separate die Radeon-Grafikkarten automatisch dazu, wenn die entsprechende Leistung – zum Beispiel für Spiele – gebraucht wird.

Das 13-Zoll-Macbook Pro gibt es in Deutschland ab 1150 Euro. Mindestens 1750 Euro muss man für die 15-Zoll-Variante zahlen, die 17-Zoll-Variante kostet je nach Ausstattung stolze 2500 Euro und aufwärts. Anders als die iMac-Reihe bietet Apple die MacBook Pros gegen Aufpreis auch mit matten entspiegelten Displays an.

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