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06.12.2011

11:48 Uhr

Medion Lifetab

Aldi verkauft konkurrenzfähiges Android-Tablet

VonKurt Sagatz
Quelle:Tagesspiegel

Zum Kampfpreis verkauft Aldi ab Donnerstag das Medion Lifetab. Das Tablet ist nicht ganz so edel wie ein iPad 2, muss sich hinter Android-Geräten aber nicht verstecken.

Das Medion Lifetab P9514 kostet 399 Euro.

Das Medion Lifetab P9514 kostet 399 Euro.

BerlinAm Donnerstag bringt der Discounter Aldi seinen ersten Tablet-PC auf den Markt. Der Medion Lifetab P9514 positioniert sich dabei mit einem Preis von 399 Euro nicht nur als günstige Alternative zu Apples iPad 2, das in der vergleichbaren Ausführung über 700 Euro kostet – und das ohne Zubehör.

Das mit Googles Mobilbetriebssystem Android 3.2 (alias Honeycomb) betriebene Aldi-Tablet tritt aber genauso in Wettbewerb zu anderen iPad-Herausforderern wie dem Samsung Galaxy Tab 10.1 N mit seinem Straßenverkaufspreis von über 500 Euro oder dem Motorola Xoom 3G, das es für Preise ab 450 Euro zu kaufen gibt.

Eine Besonderheiten des Lifetabs von Medion ist das zehn Zoll große Multitouch-Display mit seiner Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, mit der selbst hochauflösendes Bild- und Videomaterial ausgegeben werden kann.

Eine weitere Besonderheit stellen die beiden Kameras dar. Die Aufnahmeeinheit auf der Frontseite verfügt über eine Auflösung von zwei Megapixeln, die rückwärtige Kamera bannt Bilder sogar mit einer Auflösung von fünf Megapixeln auf das Tablet. Das übertrifft nicht nur das iPad 2, sondern auch die Kamera des Galaxy Tab.

Ebenfalls konkurrenzfähig ist der eingebaute Speicher von 32 Gigabyte, der über Speicherkarten verdoppelt werden kann. Zahlreiche Anschlüsse wie MicroUSB und MicroSD/SDHC sorgen für die nötige Flexibilität.

Mit Modulen für Wireless-LAN und UMTS findet das Lifetab überall Anschluss. Die Laufzeit des Akkus soll acht Stunden betragen. Wie bei Aldi üblich, wird das Gerät mit einigen vorinstallierten Programmen (Apps) verkauft, auch Zubehör wie eine Tasche und ein HDMI-Kabel zum Anschluss an ein TV-Gerät gehören zum Lieferumfang.

In einem ersten Test bescheinigt die Redaktion von Computer-Bild dem Tablet-Erstling von Medion, dass die guten Papierwerte auch im Alltagsbetrieb Bestand haben. Der Touchscreen-Bildschirm reagiere flüssig. Beim Arbeiten und Spielen sei das Medion-Gerät zwar langsamer als das iPad 2, aber genauso schnell wie andere Android-Tablets.

In welcher Stückzahl das Aldi-Tablet ausgeliefert wird, war zunächst nicht zu erfahren.

Kommentare (6)

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Roadrunner

06.12.2011, 12:21 Uhr

Was macht ihr hier Werbung?Hab meinem Kleinen eins gekauft,beim deutschen Verkäufer,ein LG Optimus GT540.Hab inkl. Versand nur ein Drittel des Preises bei Aldi bezahlt.Mit Garantie,usw.
Da ich skeptisch bin,hab ich natürlich auch um den Hersteller gegoogelt.Meine Meinung:Das Teil ist gut,schneller als mein Lenovo Pc.

Fred_Kirchheimer

06.12.2011, 15:39 Uhr

Warum wird hier ein Artikel aus dem Tagesspiegel gebracht, wenn zum einen dann doch wieder Bezug auf einen Test in der Computer-Bild genommen wird? Zudem sind alle Infos auch auf Aldi.de abzurufen.
Dort erfährt man dann zusätzlich, daß es es neben diversem Zubehör auch noch Starter-Kit von Aldi-Talk mit dazu gibt.
Zuguterletzt allerdings die Frage, warum eigentlich jeder Lohnschreiberling meint, einen Vergleich mit Apple ziehen zu müssen? Holla, das ist ein anderes Betriebssystem mit der Anbindung in ein gut ausgebautes System in dem man mit Android nicht hineinkommt. Zudem ist das iPad um fast ein Fünftel leichter als das Pad von Aldi mit 720 Gramm, das so ähnlich bisher (erfolglos) von Asus angeboten wird.
Man vergleicht also im wahrsten Sinne des Wortes Äpfel mit Birnen. Egal, wenn die Lohnschreiberlinge meinen, einem Artikel noch etwas künstliche Substanz verleihen zu wollen, dann versucht man eben eine Verbindung zu einem bekannten Produkt herzustellen. Das nennt man dann wohl parasitäres Verhalten, oder? Fehlt nur noch der Hinweis, daß das Y-Starlett Manila Ratzenberger darüber nachdenkt sich auch so ein Aldi-Gerät zulegen zu wollen.
Auch sollte man noch hinzufügen, daß das Pad ja soooo stylisch ist und selbstverständlich gehört auch irgendwie das Wort "Klavierlackoptik" mit verwurstelt, damit ja auch das Prektariat seine Schlüsselworte findet.

User

06.12.2011, 22:06 Uhr

kein mensch braucht geräte mit ständig vom draufpatschen verschmierter bildschirmoberfläche .

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