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02.04.2012

13:14 Uhr

Megaupload

Kim Dotcom darf wieder ins Netz

Der in Neuseeland unter Hausarrest stehenden Megaupload-Gründer Kim Dotcom darf wieder ins Web. Ein Gericht in Auckland entschied am Montag, das Internet-Verbot für den 38-Jährigen aufzuheben.

Der Gründer der Online-Tauschplattform Megaupload, Kim Dotcom, wehrt sich gegen seine Auslieferung an die US-Behörden. Reuters

Der Gründer der Online-Tauschplattform Megaupload, Kim Dotcom, wehrt sich gegen seine Auslieferung an die US-Behörden.

WellingtonDer angeklagte Gründer der Online-Tauschplattform Megaupload, Kim Dotcom (38), darf nach Medienberichten aus Neuseeland wieder das Internet benutzen. Das North Shore Distrikt-Gericht bei Auckland gab einem entsprechenden Antrag seines Anwalts am Montag statt, berichtete das Onlineportal stuff.co.nz.

Demnach ist es dem in Kiel als Kim Schmitz geborenen Internetunternehmer auch erlaubt, ein eigenes Musikalbum aufzunehmen. Dotcom war im Januar nach einer Anklage aus den USA in Neuseeland festgenommen worden. US-Behörden werfen ihm Copyright-Verletzungen in großen Stil vor und haben seine Auslieferung beantragt. Sie nahmen Megaupload vom Netz.

Die Plattform soll den illegalen Austausch von Musikdateien ermöglicht und den Copyrightbesitzern Schaden in Höhe einer halben Milliarde Dollar zugefügt haben. Dotcom war zunächst in Haft, wurde aber gegen Kaution mit Auflagen freigelassen. Zu den Auflagen gehörte auch das Verbot, ins Internet zu gehen.

Dotcom und seine Mitangeklagten hätten alle Auflagen nach der Freilassung gegen Kaution erfüllt, zitiert das Onlineportal den zuständigen Richter. Dotcom brauche einen Internetzugang, um seine Verteidigung vorzubereiten, argumentierte sein Anwalt. Dotcom bestreitet die Vorwürfe der Strafverfolger und wehrt sich gegen die Auslieferung. Die Anhörung dazu findet im August statt.

Bei dem Album, das in einem Musikstudio in Auckland entsteht, handelt es sich nach seinen Angaben um eine Kooperation mit internationalen Künstlern, die teilweise aus den USA eingeflogen seien. Dotcom schreibe unter anderem an den Liedtexten mit. Das Gericht gestattete Dotcom außerdem, jeden Tag 90 Minuten lang Schwimmen zu gehen und dafür seine elektronische Fußfessel abzulegen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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icke

02.04.2012, 13:40 Uhr

...man eh...Schreck lass nach; sowas zur Mittagszeit auf dem Bildschirm; der auch noch farbkalibriert ist. Ich mach grad Mittag...

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