Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2016

09:21 Uhr

Microsoft

Das Ende des Internet Explorers rückt näher

Quelle:Golem.de

Mehrere alte Versionen des Internet Explorers werden ab heute nicht mehr mit Updates versorgt. Zwar gibt es noch Ausnahmen, doch mit der letzten verbliebenen Version IE 11 rückt das Ende des Browsers näher.

Microsoft unterstützt ältere Versionen seines Browsers Internet Explorer nicht mehr. Damit dürften Alternativen wie der Browser Firefox für Nutzer noch interessanter werden. dpa

Browser Firefox und Internet Explorer

Microsoft unterstützt ältere Versionen seines Browsers Internet Explorer nicht mehr. Damit dürften Alternativen wie der Browser Firefox für Nutzer noch interessanter werden.

BerlinMicrosoft beendet zum heutigen Dienstag (12. Januar) offiziell die Unterstützung für viele ältere Versionen des Internet Explorers (IE). Mit dem letzten Update erscheint eine Warnung, die die Anwender darauf hinweist, dass die Pflege eingestellt werde. Genutzt werden kann künftig nur noch der Internet Explorer 11, für Windows 7, 8.1 und 10 oder für letzteres eben der neue Microsoft-Browser Edge.

Technikaffine Nutzer sollten von der Veränderung eigentlich nicht betroffen sein. Allerdings gibt es Schätzungen, dass noch mehr als 300 Millionen Nutzer den IE in Version 7, 8, 9, oder 10 verwenden, für die der Support nun weitgehend eingestellt wird. Sogar der längst nicht mehr gepflegte IE 6 wird von einigen Nutzern noch eingesetzt.

Browser-Alternativen zum Internet Explorer

Firefox

Der quelloffene Browser wird von der Mozilla-Stiftung entwickelt und vertrieben. Er ist kostenlos und lässt sich über zahlreiche Erweiterungen mit neuen Funktionen versorgen. Neuere Versionen verfügen über Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre.

Chrome

Der von Google entwickelte Browser wirbt mit schnellem Seitenaufbau und kann auch durch Erweiterungen um neue Funktionen ergänzt werden.

Opera

Der Browser aus Norwegen kommt mit Phishing-Schutz und Pop-Up-Blocker, BitTorrent-Unterstützung und Gestensteuerung per Maus. Opera ist leicht zu bedienen und kann auch als portable App für unterwegs heruntergeladen werden.

Pale Moon

Die Firefox-Variante konzentriert sich besonders auf Schnelligkeit und führt das alte Firefox-Design fort. Mit DuckDuckGo ist eine anonyme Suchmaschine das Standard-Recherchewerkzeug für Suchen im Netz.

Comodo Dragon

Hierbei handelt es sich im eine Variante des Chrome Browsers. Allerdings ohne dessen Angewohnheit, Daten an Google zu senden. Der Schutz der Privatsphäre steht im Vordergrund, außerdem gibt es Schutz vor Phishing und unsicheren Verbindungen.

SeaMonkey

Der Browser für Nutzer, die gern alles in einem haben, kommt zusätzlich mit E-Mail-Client, Kalender, Newsgroup-Reader, HTML-Editor und Adressbuch. Der SeaMonkey nutzt ebenfalls die Firefox-Technologie.

Vivaldi

Der bislang nur als Betaversion verfügbare Browser setzt auf Individualisierung. Nutzer können ihn den eigenen Vorlieben anpassen oder beinahe komplett mit der Tastatur steuern. Im Browser eingebaut sind ein E-Mail-Client und umfangreiche Notiz- und Bildschirmfotofunktionen.

Wie in der Vergangenheit fällt es Microsoft aber auch diesmal wegen noch laufender Supportverträge schwer, die Pflege der genannten Versionen völlig einzustellen. Für Windows Vista mit dem Service Pack 2 und Windows Server 2008 Service Pack 2 etwa ist der Internet Explorer 9 die aktuelle Version.

Diese wird deshalb bis zum offiziellen Supportende der Betriebssysteme Updates erhalten. Der Support für Windows Vista soll am 11. April 2017 enden.

Weitere Ausnahmen gelten bei den Windows Embedded Systemen Wepos, Wes09 und Windows Thin PC, diese erhalten noch Aktualisierungen für die Versionen 7 und 8. Eine detaillierte Übersicht zu den jeweils noch unterstützten Versionen des Internet Explorers für die verschiedenen Windows-Varianten stellt Microsoft zur Verfügung.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×