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12.01.2005

15:00 Uhr

Microsoft schließt kritische Lücken

Updates für den Internet Explorer

Für eine Reihe von Sicherheitslücken, die in den vergangenen Wochen bekannt wurden, stellt Microsoft jetzt Aktualisierungen bereit. Zudem gibt es eine erste Version des Microsoft-Programms zum entfernen von Viren.

Es ist Patch-Day

Es ist Patch-Day

hiz DÜSSELDORF. Mit den neuen Patches sollen vor allem Sicherheitslücken im Internet Explorer gestopft werden. Zudem soll mit einem neuen Tool das entfernen von Viren und Würmern von verseuchten Rechnern ermöglicht werden.

Über die Sicherheitslücken war es bislang möglich, mit Hilfe speziell präparierter Webseiten einzelne Programmteile in einen Rechner zu schleusen und auszuführen. Dadurch war es Hackern möglich, diese Rechner vollständig unter Kontrolle zu bringen. Auch Arbeitsplätze, die das Servicepack 2 für Windows XP schon installiert haben, sind von dieser Schwachstelle betroffen und sollten, nach Empfehlung von Microsoft, die Aktualisierungen der Systeme vornehmen.

Ebenfalls über die Update-Routinen des Softwareriesen ist eine erste Version eines Programms zum entfernen digitaler Schädlinge kostenlos verfügbar. In der Software sind im Wesentlichen die schon seit einiger Zeit verfügbaren Werkzeuge zusammengefasst, die zum Beispiel für die Entfernungen von Sasser und MyDoom bereit stehen. Parallel zu den monatlichen Betriebsystemaktualisierungen will Microsoft auch aktuelle Versionen dieses Entfernungstools bereitstellen. Das Programm wurde von GeCAD entwickelt, einem deutschen Spezialisten von Sicherheitssoftware, der Mitte 2003 von Microsoft übernommen wurde.

Seit die frei verfügbare Beta-Version von Windows Giant Anti-Spyware, einem Programm zum Schutz vor Spionageprogrammen, zum kostenlosen Download auf der Homepage bereit steht, halten sich die Gerüchte, dass Microsoft einen eignen Anti-Viren Software in die Windows Betriebsysteme integrieren will. Allerdings wiegelt der Hersteller ab. Das jetzt verfügbare Programm ist kein Virenschutz im klassischen Sinn. Es verhindert nicht, dass einen Windows-Maschinen befallen wird, sondern es ermöglicht nur die Entfernung bekannter Schädlinge. Vergleichbare Programme werden auch von den Antiviren-Herstellern auf ihren Homepages angeboten.

Einen Virenscanner sollte der verantwortungsbewusste Anwender nach wie vor installieren. Diese sind für Privatanwender teilweise sogar kostenlos.

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