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27.01.2004

14:10 Uhr

Mit Voice-XML Inhalte von Webseiten abfragen

Webseiten lernen sprechen

Immer und überall erfahren, was auf einer Webseite zu lesen ist, kann man ohne Laptop und PDA. Möglich ist das einfach nur mittels Telefon oder Handy.

hiz DÜSSELDORF. Eine Portallösung, die Web-Inhalte in Sprache umwandelt, hat T-Systems jetzt präsentiert. Damit erhalten Anrufer über das Telefon Informationen aus dem Internet.

Rund um die Uhr können zum Beispiel Börsenkurse, Veranstaltungstermine oder Hotelpreise erfragt werden. Da Webseite und Sprachdialog-System direkt miteinander verbunden sind, werden Änderungen auf den Internetseiten automatisch in die telefonischen Ansagen übernommen. Die Kommunikation zwischen Telefon und Internet basiert auf Voice-XML (Extensible Markup Language).

Voice-XML ist ein Standard, der es erlaubt, Sprachinhalte in Webseiten zu integrieren. Das Internet funktioniert ja nur, weil die unzähligen Seiten einer Norm unterliegen, dem HTML. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die Hypertext Markup Language, die 1989 erstmals standardisiert wurde. Das klingt kompliziert und geheimnisvoll, ist in Wirklichkeit aber nur eine Vereinbarung, wie die unterschiedlichen Schriften, Grafiken und Links definiert werden. Der Text wird um Satzzeichen, so genannte Tags, erweitert und die Browser wissen dadurch wie sie die jeweilige Seite auf dem Bildschirm darstellen sollen.

HTML ist allerdings nicht strukturiert. Abhilfe schafft XML, die Extended Markup Language. Vom World Wide Web Consortium W3C, dem Komitee, das die Standards für das Internet setzt, wurde sie im Februar 1998 verabschiedet. Neben den HTML-Satzzeichen gibt es im XML Tags, die sich auf den Inhalt beziehen. So würde zum Beispiel eine Abfrage nach Schiller oder Goethe nur im Feld Autorennamen suchen.

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