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03.04.2012

19:56 Uhr

Mögliche Benachteiligung

Reiseanbieter gehen gegen Google vor

Wegen seiner Quasi-Monopolstellung gerät Google ins Visier von argwöhnischen Reiseanbietern, die sich benachteiligt fühlen - sie befürchten, dass Google ihre Angebote bewusst schlechter auflistet als die eigenen.

Reiseanbieter gehen gegen Google vor, weil sie sich benachteiligt sehen. dapd

Reiseanbieter gehen gegen Google vor, weil sie sich benachteiligt sehen.

BrüsselKonkurrenten aus dem Online-Reisegeschäft verstärken den Druck auf Google in Brüssel. Nach Expedia reichte auch die Reise-Website Tripadvisor eine Wettbewerbsbeschwerde bei der EU-Kommission ein, wie die Behörde bestätigte.

Die Rivalen werfen Google vor, eigene Dienste ihren Angeboten vorzuziehen. Google entgegnete wiederholt, die Dienste für Verbraucher und nicht für andere Websites zu machen und stets die relevantesten Ergebnisse nach vorn zu stellen. Google hat den großen Flugdaten-Anbieter ITA gekauft und arbeitet weiter an der Verbesserung von Reiseinformationen.

Die EU-Kommission ermittelt bereits gegen Google, nachdem diverse Konkurrenten Wettbewerbsbeschwerden gegen den Internet-Konzern eingereicht hatten. Google verweist auch darauf, dass zumindest einige von ihnen mit dem Rivalen Microsoft verbunden sind. Google ist die mit Abstand meistgenutzte Internet-Suchmaschine in Europa.

Von

dpa

Kommentare (2)

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gerdsulle

03.04.2012, 21:05 Uhr

Das Problem kann man eigentlich ganz einfach lösen.
Gemeinsam sind wir stark.
Die großen Reiseanbieter können auf Google streiken, indem sie eine Seite schalten, worauf sie auf eine andere Suchmöglichkeit / Suchmaschine verweisen.
Ein gemeinsames Portal, wo alle Reiseverantsalter enthalten sind.
Dazu ist es natürlich erforderlich, das der Mitbewerber oder Kongruent zum Partner wird.
Immer nach dem Motto , zu jedem Pott passt ein Deckel.

Glauben Sie mir, google wird schnell merken, dass sie schwere Fehler macht, wenn sie den Kunden für dumm verkaufen will.

Account gelöscht!

04.04.2012, 04:34 Uhr

Ich finde es gut wenn Portale wie vor allem Tripadvisor weiter hinten in den Suchergebnissen auftauchen. Die vielen positiven Fake-Bewertungen dort dienen meiner Meinung nach bloss dem primitivsten Kundenfang und einer Anbieter-Werbung, die als Kundenbewertung getarnt wird. Eigentlich sollte man nicht gegen Google vorgehen, sondern gegen solche Verkaufsportale.

Google handelt vollkommen richtig, wenn es solchen Reiseportalen weniger Gewichtung gibt. Wer sich Suchergebnisse dieser Verkaufsportale (die versuchen sich als Informationsportale darzustellen) trotzdem antun will, der sollte beispielsweise gezielt mit Tripadvisor suchen muessen.

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