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28.09.2011

10:06 Uhr

Mozilla

Firefox 7 ist schlanker und schneller

VonJens Ihlenfeld
Quelle:Golem.de

Firefox 7 steht zum Download bereit. Die neue Version belegt weniger Speicher und verspricht eine spürbar höhere Geschwindigkeit, vor allem bei vielen geöffneten Tabs. Ein Überblick über die aktuellen Neuerungen.

Neben dem Internet Explorer von Microsoft ist Mozillas Firefox der beliebteste Browser weltweit. dpa/picture alliance

Neben dem Internet Explorer von Microsoft ist Mozillas Firefox der beliebteste Browser weltweit.

BerlinDie Mozilla-Entwickler haben in Firefox 7 einige grundlegende Verbesserungen integriert. Dazu zählt unter anderem eine optimierte Speicherverwaltung, was den Speicherbedarf des Browsers im Vergleich zu den Vorgängerversionen um 20 bis 50 Prozent verringern soll. Zugleich sollen die Änderungen Aussetzer des Browsers reduzieren.

Je länger Firefox läuft, desto mehr Speicher belegt der Browser. Das ändert sich mit Firefox 7, unter anderem dank Gregor Wagner, der die Garbage Collection von Firefox überarbeitet hat. Statt nicht mehr benötigten Speicher erst dann freizugeben, wenn eine bestimmte Speicherobergrenze erreicht wird, führt Firefox mit seinem Patch in regelmäßigen Abständen eine Garbage Collection durch. Dadurch wird nicht mehr benötigter Speicher früher freigegeben.

Die Garbage Collection, also das Aufräumen des Speichers, bei dem nicht mehr benötigte Speicherbereiche wieder dem Betriebssystem zurückgegeben werden, blockiert den Browser. Bei Firefox 7 läuft dieser Vorgang nun häufiger ab, so dass die einzelnen Durchgänge viel schneller vonstatten gehen. Dadurch sollen spürbare Aussetzer der Browser weitgehend der Vergangenheit angehören.

Schneller Start

Firefox 7 soll zudem deutlich schneller starten. Dazu weist der Browser das Betriebssystem an, die XUL-Bibliothek im Voraus zu laden. Das funktioniere bei Linux und Mac OS X sehr gut, erläutert Mozilla-Entwickler Taras Glek. Bei Windows sind einige Tricks nötig, da der Windows-Prefetcher das Vorabladen der Bibliothek verhindert - obwohl er eigentlich beim Systemstart dafür sorgen soll, häufig aufgerufene Anwendungen schneller in den Speicher zu laden. Mit dem Vorausladen der Bibliothek sei eine Halbierung der Startzeit möglich.

Laut Mozillas vorläufigen Nutzerdaten liegt der Anteil der Firefox-Nutzer mit Windows und deaktiviertem Windows Prefetch derzeit bei 25 Prozent. Sie profitieren demnach von der deutlich verringerten Firefox-Ladezeit.

Mitunter reicht aber auch ein einfacher Trick, um zu verhindern, dass der Windows-Prefetcher den Start von Firefox 7 ausbremst. Wer Firefox 7 neu installiert, sollte das Programm nicht gleich starten, sondern erst einen Neustart (Warmstart) durchführen. Erst nach erfolgtem Neustart sollte Firefox 7 ausgeführt werden, da der Windows Prefetch nach einem Warmstart irrelevante I/O-Operationen erkennt und beim Start das Preloading von Firefox-Dateien verhindert, die der Browser ohnehin erst später benötigt.

Kommentare (2)

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Alfred_H

28.09.2011, 13:08 Uhr

Firefox war ja mal irgendwann gut. Es gibt sogar noch ein paar Leute die den Firefox empfehlen. Mag sein, dass er mal besser als der IE war. Die Zeiten sind lange vorbei. Macht man ihn heutzutage auf, kann man erstmal eine ganze Weile warten. Da ist der IE oder Safari schon längst auf. Wenn ich besonders viel Glück habe, macht Firefox erstmal ein automatisches Update. Da kann es auch mal 2 bis 3 Minuten dauern bevor er sich öffnet und man dann mal ins Internet kann. Firefox ist also etwas für Leute die viel Zeit haben.

Account gelöscht!

29.09.2011, 18:44 Uhr

Safari kann ebenfalls sehr langsam werden, wenn man zuviele Add-ons aktiv hat. Inzwischen ist es eh sinnvoll, mit mehreren Browsern zu arbeiten - einem fürs Social Network, einem für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Homebanking und vielleicht einem dritten für anonymes Surfen. Außer den genannten Browsern sollte man auch Chrome und Opera ausprobieren.

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