Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.06.2011

13:06 Uhr

Nach Festnahmen

Kino.to-Macher stecken hinter weiteren Seiten

Kino.to war nur ein Teil der Palette: Die Betreiber des illegalen Filmeportals stecken offenbar auch hinter anderen fragwürdigen Internetangeboten. Neue Informationen der Staatsanwaltschaft lassen aufhorchen.

Internetnutzer: Neben Kino.to sind auch weitere illegalen Webseiten offline. Quelle: dpa

Internetnutzer: Neben Kino.to sind auch weitere illegalen Webseiten offline.

DresdenDie Betreiber des illegalen Internet-Filmportals kino.to kontrollierten offenbar weitere Webseiten, über die raubkopierte Kinohits angeschaut und teils auch heruntergeladen werden konnten.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft berichtete, steckte die Gruppe um den mutmaßlichen Gründer und Chef aus Leipzig auch hinter den Internetseiten movie2k.to und neu.to. Bei der Staatsanwaltschaft war dazu am Sonntag niemand zu erreichen.

Die Beschuldigten hätten demnach die „dauerhafte und umfassende Schädigung der Film- und Fernsehwirtschaft“ angestrebt, heißt es laut Justizunterlagen, die dem „Spiegel“ vorliegen. Bei kino.to waren den Angaben zufolge zuletzt mehr als eine Million Links auf „geschützte Filmwerke aus Film und Fernsehen“ im Angebot, monatlich seien etwa 131.000 hinzugekommen.

Den Betreibern des mittlerweile gesperrten Portals wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung und gewerbsmäßige Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen. Erst in der vergangenen Woche haben Fahnder Konten und Luxusautos beschlagnahmt.

Auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten aus Leipzig zugeordnet werden, wurden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×