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26.01.2005

13:52 Uhr

Nachfrage nach Chips für Mobiltelefone und Fernsehen besonders hoch

Texas Instruments steigert Umsatz deutlich

Der Chipkonzern Texas Instruments(TI) hat im Schlussquartal 2004 zwar vier Prozent weniger verdient, aber den Umsatz deutlich gesteigert. Der weltgrößte Hersteller von Handy-Chips übertraf mit dem am Dienstag nach US-Börsenschluss vorgelegten Ergebnissen zudem seine eigenen Erwartungen. Die Aktien legten nachbörslich knapp ein Prozent zu.

HB SAN FRANCISCO.Die Nachfrage nach Chips für Mobiltelefonen und Fernsehern sei sehr hoch gewesen, erklärte der Konzern. Allerdings gebe es bei einigen Produkten ein Überangebot am Markt. Zusätzlich belastet worden sei das Ergebnis dadurch, dass TI im Quartal seine Lagerbestände um rund 100 Millionen Dollar reduziert habe. Für das laufende erste Quartal kündigte das Unternehmen einen saisonal üblichen Umsatzrückgang an.

In den letzten drei Monaten 2004 sank der Nettogewinn auf 490 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie nach 512 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg dagegen auf 3,15 Milliarden Dollar von 2,77 Milliarden Dollar. Beide Zahlen übertrafen die Konzernprognosen von Dezember. „Keine Frage, die Ergebnisse sind gut“, sagte Portfoliomanager Barry Randall.

Für das laufende erste Quartal stellte das Unternehmen, zu dessen Hauptkunden Nokia zählt, einen Umsatzrückgang auf 2,9 bis 3,14 Milliarden Dollar in Aussicht. Beim Gewinn rechnet TI mit 22 bis 26 Cent je Anteilsschein. Diese Prognosen liegen im Rahmen der Analystenerwartungen: Von Reuters befragte Experten gehen im Schnitt von einem Gewinn von 24 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 3,09 Milliarden Dollar aus. Finanzchef Kevin March sagte, die Prognose entspreche dem saisonüblichen Muster, da die Chipnachfrage nach dem starken Weihnachtsgeschäft in der Regel immer zurückgehe. Das Unternehmen teilte außerdem mit, das Führungsgremium habe Aktienrückkäufe in einem Volumen von bis zu zwei Milliarden Dollar genehmigt.

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