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27.01.2005

14:45 Uhr

IT + Telekommunikation

NEC leidet unter Chipschwäche

Der japanische Elektronikkonzern NEC hat im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) einen Rückgang von fast 40 Prozent beim operativen Gewinn verbucht. Wie der Konzern am Donnerstag in Tokio mitteilte, fiel dieser Wert verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 38,5 Prozent auf 20,6 Mrd.

dpa TOKIO. Der japanische Elektronikkonzern NEC hat im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) einen Rückgang von fast 40 Prozent beim operativen Gewinn verbucht. Wie der Konzern am Donnerstag in Tokio mitteilte, fiel dieser Wert verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 38,5 Prozent auf 20,6 Mrd. Yen (rund 152,63 Mill. Euro).

Der Gewinn der Chip-Tochter NEC Electronics sei schlechter als erwartet ausgefallen. Auch die Nachfrage nach Mobiltelefonen sei schwach. Eine Erholung der Chip-Nachfrage dürfte erst im Sommer erfolgen, sagte NEC-Geschäftsführer Yasuo Matoi.

Wegen der schleppenden Chipnachfrage werde die Prognose für den operativen Gewinn im Geschäftsjahr 2004/2 005 (31. März) verglichen mit der vorherigen Schätzung um 15 Prozent nach unten auf 135 Mrd. Yen korrigiert. Der Reingewinn werde unverändert bei 60 Mrd. Yen liegen. Beim Vorsteuerergebnis schraubte der Konzern seine Prognose von 135 Mrd. auf 120 Mrd. Yen zurück. Der Umsatz werde im Gesamtjahr nunmehr auf 4,87 Billionen Yen geschätzt (zuvor: 4,90 Billionen Yen).

Der Umsatz ging im dritten Geschäftsquartal von 1,17 auf 1,11 Billionen Yen zurück. Demgegenüber kletterte der Reingewinn wegen Gewinnen aus dem Börsengang von Elpida Memory Inc von 11,1 Mrd. Yen auf 39,4 Mrd. Yen.

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