Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.11.2013

10:59 Uhr

Neue PC-Spiele

Vom alten Rom nach Aventurien

Quelle:dpa

Ein römischer Feldherr, ein Kaufmann in Venedig und eine Magierin auf der Jagd nach einem düsteren Geheimnis: Das sind nur drei der Rollen, in die PC-Spieler nun schlüpfen können.

Zu Land und zu Wasser: Schiffe spielen in "Total War: Rome 2" eine deutlich größere Rolle als im Vorgänger. Foto: Sega dpa

Zu Land und zu Wasser: Schiffe spielen in "Total War: Rome 2" eine deutlich größere Rolle als im Vorgänger.
Foto: Sega

Berlin«Zurück zu den Wurzeln» scheint zurzeit das Motto vieler PC-Spiele zu sein. «Das Schwarze Auge - Memoria» ist bewährte Adventure-Kost, «Rise of Venice» eine altmodische Wirtschaftssimulation. Und mit «Castle of Illusion» erlebt sogar ein klassisches Hüpfspiel seine Auferstehung. Etwas experimenteller ist das Familiendrama «Gone Home». Nur wenig Überraschungen bietet dagegen «Total War: Rome 2».

Kenner der «Total War»-Reihe wissen schon, was sie da erwartet: In einem rundenbasierten Strategiespiel baut der Spieler als römischer Feldherr ein mächtiges Imperium auf. Eine florierende Wirtschaft und geschickte Diplomatie sind dafür geeignete Mittel, ganz ohne Feldzüge und kriegerische Auseinandersetzungen geht es aber nicht. In den Schlachten kann der Spieler seine Legionen aus nächster Nähe und in Echtzeit auf feindliche Barbaren hetzen. Wer dazu keine Lust hat, kann diesen Teil des Spiels auch dem Computer überlassen.

Für die neueste Episode haben die Entwickler die Bedienung überarbeitet: Das Verwalten großer Reiche geht schneller und braucht weniger Klicks. In den Echtzeitkämpfen spielen Schiffe jetzt eine größere Rolle als zuvor. Die Probleme der künstlichen Intelligenz, die schon die Vorgänger plagten, sind allerdings auch in «Rome 2» noch nicht verschwunden. Das umfangreiche Strategiespiel von Sega ist ab 12 Jahren freigegeben und steht für rund 50 Euro in den Läden.

In "Gone Home" versucht der Spieler herauszufinden, wohin die Familie von Hauptdarstellerin Katie verschwunden ist. Foto: The Fullbright Company PR

In "Gone Home" versucht der Spieler herauszufinden, wohin die Familie von Hauptdarstellerin Katie verschwunden ist.
Foto: The Fullbright Company

«Rise of Venice» von Kalypso spielt ebenfalls in Italien, allerdings nicht in der Antike. Im Venedig der Renaissance muss der Spieler durch geschicktes Kaufen und Verkaufen vom kleinen Händler zum Herrscher der Kanalstadt aufsteigen. Dabei stehen ihm nicht nur rivalisierende Händler im Weg, sondern auch Naturkatastrophen und Piratenüberfälle auf die eigenen Schiffe. Hinter dem Spiel stecken die Entwickler von Titeln wie «Port Royale 3», was man der Wirtschaftssimulation auch deutlich ansieht. «Rise of Venice» ist ab 6 Jahren freigegeben, kostet etwa 40 Euro.

Der Markusplatz in der Renaissance: In «Rise of Venice» steigt der Spieler langsam zum Herrscher von Venedig auf. Foto: Kalypso Media PR

Der Markusplatz in der Renaissance: In «Rise of Venice» steigt der Spieler langsam zum Herrscher von Venedig auf.
Foto: Kalypso Media

Bereits erhältlich ist «Das Schwarze Auge - Memoria» von Koch Media. Das Fantasy-Adventure setzt die Geschichte des Vorgängers «Satinavs Ketten» nahtlos fort, ist aber auch für Neueinsteiger spielbar. Der ungeschickte Geron, Held des ersten Teils, will seine Feenfreundin Nuri befreien, die im Körper eines Raben gefangen ist. Das kann ihm aber nur gelingen, wenn er das Geheimnis der Magierin Sadja löst, die vor 500 Jahren spurlos verschwunden ist. Der Spieler übernimmt abwechselnd die Kontrolle über Geron und Sadja, und ergründet so gleich mehrere düstere Geheimnisse.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×