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06.01.2016

07:14 Uhr

Neue TV-Technik von Samsung

Weg mit den Fernbedienungen!

VonChristof Kerkmann

Suchen Sie noch oder gucken Sie schon? Auf vielen Couchtischen herrscht ein Durcheinander an Fernbedienungen. Samsung will dem ein Ende machen – und die Suche nach Filmen und Serien auf dem Fernseher erleichtern.

Das Unternehmen will die Bedienung des Fernsehers radikal vereinfachen. ap

Samsung auf der CES

Das Unternehmen will die Bedienung des Fernsehers radikal vereinfachen.

Las VegasWenn es darum geht, Fernseher zu verkaufen, werben die Hersteller meist mit brillantem Bild und klarem Sound. Doch bis der Kinofilm oder die aktuelle Netflix-Serie über den Schirm flimmern, müssen Zuschauer erstmal etliche Handgriffe machen – weil sie in den Untiefen der Menüs die angeschlossene Stereoanlage nicht ansteuern können oder die Fernbedienung für den DVD-Player in der Couchritze verborgen ist.

Auf die bunte Werbung verzichtet auch Samsung nicht. Der weltgrößte TV-Hersteller hat aber auf der CES in Las Vegas auch eine Lösung angekündigt, die die Bedienung des Fernsehers radikal vereinfachen soll. Zum einen können Zuschauer direkt aus dem Hauptmenü heraus auf Inhalte zugreifen, ob bei Netflix oder dem Kabelanbieter. Zum anderen sollen sich künftig alle angeschlossenen Geräte mit einer einzigen Fernbedienung steuern lassen – und zwar ohne aufwendige Programmierung.

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„Anstatt eine neue Benutzeroberfläche zu entwickeln, haben wir uns auf praktische Probleme konzentriert“, sagte der zuständige Manager Won-Jin Lee dem Handelsblatt durchaus selbstkritisch: In der Vergangenheit warteten Samsung und Konkurrenten in jedem Jahr mit neuen Designs auf, die an der Bedienung aber oft nicht viel änderten.

Der koreanische Konzern reagiert damit auf zwei wichtige Trends. Zum einen nutzen immer mehr Menschen neben dem Fernsehen Online-Dienste wie Netflix oder Amazon. „Das wird in der vorhersehbaren Zukunft auch so bleiben“, ist Lee überzeugt.

Zum anderen werden immer mehr Geräte mit dem Fernseher verbunden, ob Spielkonsole, DVD-Player oder Festplattenrekorder. Im Schnitt seien es drei Geräte, berichtet der Manager.

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