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24.01.2007

12:20 Uhr

Neue Windows-Software im Test

Vista schafft Ordnung auf dem Schreibtisch

VonAxel Postinett

Windows Vista für Privatanwender kommt am kommenden Dienstag auf den Markt. Das Programm wird in den nächsten Jahren den Umgang mit dem PC bestimmen. Was die neue Windows-Software kann – und was die Haken sind.

Windows Vista zeigt die geöffneten Bildschirmfenster auf Wunsch in einem dreidimensionalen Stapel an.

Windows Vista zeigt die geöffneten Bildschirmfenster auf Wunsch in einem dreidimensionalen Stapel an.

REDMOND. 11. Januar 2007. Draußen tobt das Schneechaos über Seattle, drinnen im Microsoft Conference Center auf dem fast menschenleeren Campus in Redmond gibt es 19 Tage vor dem Start des bislang größten Softwarelaunches in der Geschichte ein letztes Briefing. Das Programm wird in den nächsten Jahren den Umgang mit dem PC bestimmen. Allein in diesem Jahr werden über 200 Millionen PC weltweit verkauft werden – und die meisten werden Vista installiert haben.

Und das erwartet uns: Vor allem eine neue Oberfläche und eine deutlich verbesserte Sicherheit. Allerdings werden alte, lieb gewonnene Programme zum Teil nicht mehr richtig laufen. Ein » Microsoft-Testprogramm gibt vor einem Wechsel darüber Auskunft. Unbedingt vor dem Upgrade laufen lassen.

Vista erscheint in zwei Versionen für Privatkunden: als „Home Basic“ und „Home Premium“. Bereits die günstigere Basic-Version verfügt über die drei wichtigsten Neuerungen: Die erhöhte interne Sicherheit und den Internet Explorer 7.0 (den gibt es zwar auch für Windows XP – aber da fehlen wichtige Sicherheitsmerkmale, die erst mit Vista funktionieren). Hinzu kommt die integrierte Suchfunktion in den übersichtlicheren Explorerfenstern, und drittens der deutlich überarbeitete Mediaplayer 11. In einer Internet- und Medien-dominierten Welt braucht man fast nicht mehr. Wer mit der Oberfläche seines alten Windows XP zufrieden ist, kommt mit Home Basic gut zurecht.

Wer allerdings seinen PC auch optisch auffrischen will, sollte zur Oberfläche „Aero“ mit luftigen, halb transparenten Fenstern greifen, die es in der teureren „Home Premium“-Version gibt. Mediaanalyse 11 und Explorer kommen hier in einem Softdesign mit abgerundeten Ecken und wirken, verglichen mit den Vorgängern, sehr aufgeräumt. Die über 500-Euro-teure „Ultimate“-Version ist nur eine Zusammenfassung der Privat- und Heim-Versionen. Die braucht ein normaler Anwender nicht. Es sei denn, er will von Zuhause aus seinen Rechner in ein Firmennetz einbinden.

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