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29.08.2014

13:57 Uhr

Neuheiten

Apple bestätigt Präsentation am 9. September

Das Warten der Apple-Fans auf neue iPhone-Modelle ist wohl bald vorbei: Der Konzern lädt zu einem Event am 9. September. Am Veranstaltungsort in Cupertino wird extra dafür ein riesiges provisorisches Gebäude aufgebaut.

US-Medienberichten zufolge wird Apple am 9. September unter anderem neue iPhone-Modelle vorstellen, die das aktuelle Modell 5s beerben sollen. ap

US-Medienberichten zufolge wird Apple am 9. September unter anderem neue iPhone-Modelle vorstellen, die das aktuelle Modell 5s beerben sollen.

CupertinoNun ist es offiziell: Apple hat den 9. September als Termin für die Vorstellung der nächsten Neuheiten bestätigt. Laut US-Medienberichten sollen an diesem Tag größere iPhone-Modelle vorgestellt werden und möglicherweise auch die seit langem erwartete Computer-Uhr oder ein anderes tragbares Gerät. Der iPhone-Konzern verschickte am Donnerstag Einladungen an ausgewählte Medienvertreter und Geschäftspartner ohne weitere Details. Apple gab darin im Gegensatz zu früheren Terminen überhaupt keine Hinweise darauf, worum es gehen soll, sondern beschränkte sich auf den Satz „Wir wünschten, wir könnten mehr sagen“ neben dem Datum.

Die Präsentation wurde nicht wie zuletzt üblich in San Francisco, sondern im Flint Center in Apples Heimatstadt Cupertino angesetzt. Dort hatte vor 30 Jahren Apple-Mitgründer Steve Jobs den ersten Macintosh-Computer vorgestellt. Die Zeitung „San Jose Mercury News“ und Blogs veröffentlichten danach Bilder von einem mehrere Stockwerke hohen weißen Gebäude, das neben dem Kulturzentrum aufgebaut wird.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

Unterdessen sollen die neuen iPhones nach Informationen der „Financial Times“ erstmals auch einen Chip für den NFC-Nahfunk bekommen. NFC ist die technische Basis für heutige mobile Bezahlsysteme, unter anderem Kreditkarten-Anbieter treiben das Format voran. Apple hatte sich im Gegensatz zum Smartphone-Rivalen Samsung bei NFC bisher zurückgehalten. Branchenexperten erwartet, dass ein NFC-Chip im neuen iPhone den mobilen Bezahldiensten einen Schub geben könnte.

Apple setzte noch vor der Präsentation des neuen iPhones den App-Entwicklern zudem striktere Regeln, die unter anderem einen Verkauf von Gesundheits-Informationen verbieten. Der Konzern will im Herbst mit dem neuen Mobilsystem iOS 8 seine Plattform HealthKit zur Erfassung von Fitness- und Gesundheitsdaten starten. Das soll laut Medienberichten auch eine wichtige Funktion von Apples mit Spannung erwarteter Computeruhr sein. In jüngsten Medienberichten war aber weniger konkret von einem „Wearable“-Gerät die Rede. So wird die Kategorie kleiner tragbarer Technik genannt. Das lässt die Möglichkeit offen, dass von Apple keine Smartwatch, sondern nur eine Art Fitness-Armband kommt.

Von

dpa

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