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28.09.2011

13:53 Uhr

Neustart

Letzter Versuch der VZ-Netzwerke

Schon lange sind die einst erfolgreichen VZ-Netzwerke durch die Übermacht von Facebook in der Defensive. Ab heute präsentieren sich die sozialen Online-Netzwerke in stark verändertem Gewand.

Screenshot des StudiVZ in herkömmlichen Design. Am Nachmittag planen die VZ-Netzwerke eine gründlichere Revision. frei

Screenshot des StudiVZ in herkömmlichen Design. Am Nachmittag planen die VZ-Netzwerke eine gründlichere Revision.

BerlinDie VZ-Netzwerke reagieren auf die übermächtige Konkurrenz durch Facebook: SchülerVZ bekommt eine neue Farbe, StudiVZ die Anwendung „Lehrveranstaltungen“ und aus MeinVZ wird FreundeVZ. So lassen sich die Änderungen bei den drei Plattformen der VZ-Netzwerke in Kürze zusammenfassen. „Wir drücken am Mittwochnachmittag auf den Startknopf“, sagte Pressesprecherin Alexandra Küthe der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

Veränderungen im Design und neue Anwendungen werden dabei bis zu sechs Monate lang getestet - im Parallelbetrieb mit der bisherigen Site. Mitglieder des sozialen Netzwerks mit drei Plattformen können in diesem Zeitraum zwischen der alten und neuen Version hin und her springen. Über ein Bewertungssystem und Feedback-Optionen erhofft sich VZ tiefe Einblicke in die Wünsche der Nutzer.

Die Anregungen sollen stark in die endgültige Version einfließen. Das Ziel: „Die Stabilisierung der Nutzerzahlen“, sagte Küthe. An Facebook abgewanderte Nutzer könne man nicht mehr zurückholen, hatte VZ-Chef Clemens Riedl dem Blog „Basic Thinking“ gesagt.

Die VZ-Netzwerke hatten durch die Dominanz von Facebook starke Mitgliederverluste hinnehmen müssen. Derzeit sind nach eigenen Angaben mehr als 16 Millionen Nutzer registriert, aber nur 9,8 Millionen sind aktiv. Die Zugriffszahlen sind in den vergangenen Monaten weiter eingebrochen. Die passiven Mitglieder sollen nun wachgerüttelt und ein weiteres Abwandern verhindert werden.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Daniel

28.09.2011, 15:39 Uhr

Vorhersage: Innerhalb des nächsten halben Jahres werden die Plattformen (nebst wkw) sterben. Facebook und Google+ werden sich den Markt teilen.

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