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14.06.2011

16:40 Uhr

Online-Auktionshaus

Ebay vereinfacht Gebührenmodell

Ab dieser Woche gilt das im Mai angekündigte vereinfachte Gebührenmodell bei Ebay. Das neue Modell soll die Transparenz für private Nutzer erhöhen und ist Teil einer größeren Imagekampagne.

Der Onlinehändler hat im Mai eine neue Werbekampagne vorgestellt. Der neue Slogan lautet "Mein Ein für Alles". Auch ein neues Gebührenmodell ist Teil der Imagekampagne. Quelle: dpa

Der Onlinehändler hat im Mai eine neue Werbekampagne vorgestellt. Der neue Slogan lautet "Mein Ein für Alles". Auch ein neues Gebührenmodell ist Teil der Imagekampagne.

BerlinBei Ebay ist das in Kraft getreten. Pauschal wird bei einem Verkauf nun eine Provision von neun Prozent des Verkaufspreises berechnet, maximal beläuft sie sich auf 45 Euro. Das neue Modell soll für private Nutzer mehr Transparenz bieten und zudem dem veränderten Image der Plattform Rechnung tragen. Das Preismodell ist Teil einer umfangreichen Imagekampagne.

In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot von Ebay immer mehr von einer Auktions-Site für gebrauchte Artikel zu einer allgemeinen Handelsplattform entwickelt. Das Geschäft mit neuer Ware zu festen Preisen sei inzwischen stark ausgebaut worden, bestätigte Deutschland-Geschäftsführer Stephan Zoll im Rahmen der Ankündigung im Mai. Das dürfte auch sehr im Sinne der Betreibern sein, denn Hauptrivale Amazon, einstiger Online-Buchhändler, baut sein Portfolio seit Jahren ebenfalls massiv aus und ergänzt es mit immer mehr Produktkategorien.

Die neuen Verkaufsprovisionen gelten nicht für Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Für sehr viele Nutzer könnte das neue Modell allerdings höhere Preise bedeuten. Bei Ware etwa, die für eine Summe von 500 Euro verkauft wird, entstünde dem Anbieter mit 45 statt 29 Euro Provision eine Erhöhung von fast 70 Prozent, rechnete stern.de vor.

Ebay rechtfertigt das neue Modell dennoch, da es transparentere Regeln bietet. „Die Ebay-Gebühren bleiben aber weiter absolut wettbewerbsfähig“, betont das Unternehmen. Zudem sei die neue Provision nach oben hin begrenzt. Das Unternehmen will weiterhin in die Verbesserung der Plattform und neuer Services investieren. Im vergangenen Jahr hat Ebay in Deutschland rund 852 Millionen Euro mit Gebühren eingenommen. Vergleichszahlen aus den Jahren davor liegen nicht vor.

Von

dpa

Kommentare (3)

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noname

14.06.2011, 17:12 Uhr

Von welchem Image reden wir hier?
Von dem jetzt auch private Verkäufer abzuzocken indem die Gebühren MASSIV erhöht werden?
Nichts anderes ist es, eine massive Gebührenerhöhung.
Oder meinen Sie die Servicewüste Ebay? Hatten Sie schoneinmal ein Problem in ebay? Beten Sie zu Gott das es nicht soweit kommt, denn das sind sie in jedem Fall von ebay verlassen.
oder reden wir hier von den sektenähnlichen Strukturen durch die ebay handelt und die Mitarbeiter behandelt?
Ebay ist doch schon lange tot! 90% Stellenabbau in deutschland, rießen Bürokomplexe die leer stehen in Dreieich. Amazon baut und baut und baut und ebay reist ab und reist ab....
Und jetzt im mittleren Verkaufspreislevel eine massive Gebührenerhöhung für Endkunden...

Icke

14.06.2011, 19:05 Uhr

Dazu kommt noch PayPal.

Wer sich dazu nötigen lässt zahlt nochmal ein paar Prozent extra.
Leider fehlt es ebay an Konkurrenz, obwohl es eigentlich genug Mitbewerber gibt.

Kurtilein

16.06.2011, 12:25 Uhr

Die Erhöhung der Gebühren ist der absolute Wahnsinn. Wir nutzen jetzt kostenlose Portale, wie z.B. Spandooly.de oder Hood.de. Ansonsten lohnt sich der private Verkauf nicht mehr.

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