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24.01.2011

16:24 Uhr

Openleaks

Wikileaks-Alternative soll im Februar starten

Der ehemalige Wikileaks-Aktivist Daniel Domscheit-Berg will im Februar die Testphase für sein Alternativprojekt Openleaks starten. Dabei will die Enthüllungsplattform mit Nichtregierungs-Organisationen und Medien zusammenarbeiten.

Daniel Domscheit-Berg hat sich von Wikileaks getrennt und will eine Alternative aufbauen. Quelle: dpa

Daniel Domscheit-Berg hat sich von Wikileaks getrennt und will eine Alternative aufbauen.

MünchenZunächst werde es eine begrenzte Zusammenarbeit mit sechs Nichtregierungs-Organisationen und Medien geben, sagte Domscheit-Berg am Montag auf der Internet-Konferenz DLD (Digital, Life, Design) in München. Danach könne das Projekt für weitere Partner geöffnet werden. "Wir gehen einen Schritt nach dem anderen und überstürzen nichts", sagte Domscheit-Berg.

Im Unterschied zu Wikileaks solle Openleaks eine neutrale Plattform ohne politische Agenda sein, um Informationen über unmoralische oder rechtswidrige Vorgänge öffentlich zu machen.

OpenLeaks solle allein als technisches Werkzeug dafür dienen. Die Auswertung der Informationen soll dem Projekt zufolge Organisationen überlassen werden, die "geleakte" Inhalte kompetent einschätzen können. Domscheit-Berg rief zu einer gesellschaftlichen Debatte über Transparenz und Geheimhaltung auf. Dem Wikileaks-Projekt, von dem sich Domscheit-Berg im vergangenen Jahr trennte, warf er vor, "zu viel auf einmal versucht" zu haben.

Von

dpa

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