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17.09.2012

15:12 Uhr

Photokina

2000 „Klicks“ pro Sekunde

Längst ist Fotografieren zum Massenvergnügen geworden: In einer einzigen Sekunde macht es gut 2000 Mal „klick“ in Deutschland. Die Neuheiten der Fotobranche bekommen nun auf der Photokina in Köln wieder ihre Bühne.

Liefert Bilder im Sekundentakt: die Sofortbildkamera Instax mini 8 von Fuji. dpa

Liefert Bilder im Sekundentakt: die Sofortbildkamera Instax mini 8 von Fuji.

KölnKameras mit WiFi-Funktion, Action Cams als neue Species und die bei Hobbyfotografen millionenfach angesagten Smartphones: Diese Trends rückt die weltgrößte Fotomesse Photokina ab Dienstag in ihren Fokus. Ob Spiegelreflexkameras, Systemkameras, Kompaktkameras, Fotohandys, Smartphones, Tablets - praktisch jeder in Deutschland besitzt mindestens ein Aufnahmegerät.

„Ein großes Thema auf der Photokina-Bühne ist die WiFi-fähige Kamera“, erklärt Constanze Clauß, Sprecherin des Photoindustrie-Verbands (PIV)..Mit den neuesten Kameras lassen sich Bilder und Videos über eine eingebaute WiFi-Schnittstelle kabellos, schnell und einfach auf alle kompatiblen Geräte wie Smartphones, Tablets, auf Fernseher, Computerfestplatte oder Drucker übertragen, per E-Mail versenden oder in soziale Netzwerken hochladen.

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Viele Kameras können mittels WiFi-Speicherkarte auch nachgerüstet werden. „Die Bildübertragung und Bearbeitung am PC - also Speicherkarte raus, Kabel rein - das war gestern. Jetzt läuft die Übertragung drahtlos und ohne Lesegerät“, erklärt die Verbandssprecherin. Also kein Kabelsalat und kein Zeitverlust mehr, versprechen die Produzenten.

Untrennbarer Bestandteil des Fotomarkts sind die Smartphones geworden. Die Branche sieht die „Immer-Dabei-Kameras“ als Bereicherung, nicht als Konkurrenz zu hochwertigen Kameras - und rechnet sie gleich in ihre Umsätze hinein. Unstrittig: Die millionenfach gekauften Smartphones werden immer leistungsfähiger bei Bild- und Videoaufnahmen. Wer damit seine Schnappschüsse macht, entscheide sich aber oft später noch für den Kauf einer Kamera, meint der PIV. Zugleich machen sich die Smartphones aber auch auf Kosten der Kameras breit, vor allem zu Lasten der preiswerten Kompaktmodelle.

Smartphones können allerdings auch „Assistent“ der WiFi-fähigen Kamera werden - diese etwa über eine entsprechende App fernsteuern. Überhaupt können die Mini-Softwareprogramme maximale Wirkung haben: „Der fotografische Funktionsumfang von Smartphones lässt sich durch Apps in Grenzenlose steigern“, betont der Industrieverband.

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