Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2015

08:12 Uhr

Projekt „Aquila“

Facebook-Drohne soll Internet-Infrastruktur stärken

Rund 1,5 Milliarden Nutzer hat Facebook bereits, doch es sollen noch hunderte Millionen mehr werden: Um Internet-Zugang in Gebieten mit schwacher Infrastruktur zu ermöglichen, plant Facebook Drohnen wie „Aquila“.

Die Drohne solle bis zu drei Monate lang am Stück in Höhen zwischen etwa 18.000 und 28.000 Metern fliegen Reuters

Facebooks „Aquila“

Die Drohne solle bis zu drei Monate lang am Stück in Höhen zwischen etwa 18.000 und 28.000 Metern fliegen

Menlo ParkFacebook hat die erste Version seiner Drohne vorgestellt, die Internet in entlegene Gebiete bringen soll. Das unbemannte Fluggerät mit dem Namen „Aquila“ habe die Spannweite einer Boeing 737, erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am späten Donnerstag.

Die solarbetriebene Drohne wiege weniger als ein Auto und könne monatelang in der Luft bleiben. Außerdem habe Facebook ein extrem präzises Laser-System entwickelt, das Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde übertragen könne.

Das weltgrößte Online-Netzwerk mit rund 1,5 Milliarden Mitgliedern verfolgt schon lange das Projekt, Internet aus der Luft in Gebiete mit schwacher Infrastruktur zu bringen. Dafür kaufte Facebook im vergangenen Jahr den britischen Drohnen-Entwickler Ascenta.

Zuckerberg neues Projekt

Wlan in den letzten Winkeln der Erde – dank Facebook

Zuckerberg neues Projekt: Wlan in den letzten Winkeln der Erde – dank Facebook

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Google setzt in einem ähnlichen Programm ebenfalls auf Drohnen – aber auch auf riesige Ballons mit Antennen. Hunderte Millionen neue Internet-Nutzer dürften auch den Online-Riesen mehr Geschäft bringen.

Die „Aquila“-Drohne solle bis zu drei Monate lang am Stück in Höhen zwischen etwa 18.000 und 28.000 Metern fliegen, berichtete das Technologie-Blog „Mashable“ aus einer Präsentation bei Facebook. In die Luft werde sie von einem Helium-Ballon gebracht, von dem sie sich dann abkoppele.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×