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14.07.2015

11:23 Uhr

Projekt Moneypenny

Facebook plant offenbar eigenen Sprachassistenten

VonTobias Költzsch
Quelle:Golem.de

Die Messenger-App von Facebook soll einen eigenen Sprachassistenten bekommen – benannt nach Miss Moneypenny aus dem James-Bond-Universum. Nutzer sollen dabei Informationen von echten Personen erhalten.

Namenspatin für den Facebook-Sprachassistenten soll die aus dem James-Bond-Universum bekannte Miss Moneypenny sein, hier dargestellt von Lois Maxwell.

Miss Moneypenny im Einsatz

Namenspatin für den Facebook-Sprachassistenten soll die aus dem James-Bond-Universum bekannte Miss Moneypenny sein, hier dargestellt von Lois Maxwell.

BerlinFacebook plant offenbar einen eigenen Assistenten für seinen Messenger. Wie The Information aus eingeweihten Quellen erfahren hat, soll der Sprachservice namens „Moneypenny“ Teil der App werden.

James-Bond-Fans dürfte gefallen, dass der Assistent nach der Sekretärin von Bonds Chef M benannt wurde. Facebooks Sprachassistent soll verglichen mit anderen wie Cortana, Google Now oder Siri tatsächlich einen menschlichen Faktor haben: Nutzer sollen bei Moneypenny Informationen von echten Personen erhalten.

Laut den Quellen der Internetseite können Nutzer allgemeine Such- und Rechercheanfragen stellen sowie Einkaufstipps bekommen. Ob der Service Geld kosten wird, ist bisher noch unbekannt. Auch weitere Details zu Moneypenny oder dem Erscheinungstermin gibt es bisher noch nicht.

Es ist denkbar, dass Facebook mit Moneypenny die Attraktivität seines Messengers steigern will. Dass der Chat-Dienst einst aus der eigentlichen Facebook-App ausgegliedert wurde, hatte zu einigem Unmut geführt.

Facebook hatte in der Vergangenheit nicht immer Glück mit seinen Software-Projekten. Der Launcher Home etwa sollte Nutzern Facebook-Inhalte direkt auf dem Startbildschirm ihres Smartphones anzeigen. Das Konzept konnte sich nicht durchsetzen, ist zudem offiziell nur auf einigen Geräten verfügbar – und wurde anscheinend von dem Unternehmen aufgegeben: Die letzte Version von Home wurde im Januar 2014 veröffentlicht. 

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