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18.01.2007

07:35 Uhr

Sicherheit

Studie: Gefahren von Skype im Firmeneinsatz

Viele Chefs sehen das Internet-Telefon-Programm Skype in der Firma gar nicht gerne - nicht nur wegen möglicher Privatgespräche. In einer Studie wurden die Gefahren analysiert: Skype ist unbedenklich, wenn man sich an einige Regeln hält.

Die Internet-Telefonie-Software Skype hat sich rasant ausgebreitet, doch in zahlreichen Unternehmen ist die Nutzung umstritten. Auf Grund von Sicherheitsbedenken untersagen viele Firmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Skype.

IT-Fachleute kritisieren, dass sensible Firmendaten nach außen geschleust werden, ohne dass auch nur die Chance einer Kontrolle besteht. Sie befürchten zudem Gefahren für die IT-Infrastruktur: Durch Skype könnten die eigenen Schutzmechanismen umgangen werden.

Das Fraunhofer Institut und der IT-Berater Berlecon haben den Einsatz von Skype in Firmen analysiert. "Die Kritik an Skype ist durchaus berechtigt, die Risiken sind aber gegen den Nutzen abzuwägen“, sagt Anne-Kathrin Lange, Projektleiterin bei Fraunhofer ESK.

Sie spricht sich daher nicht generell gegen die Nutzung des Programms aus, verlangt jedoch die Festlegung klarer Regeln. So sollten die IT-Verantwortlichen in jedem Fall über den Einsatz von Skype informiert werden und die Voraussetzungen für eine Nutzung prüfen. Auf Rechnern mit einem hohen Schutzbedürfnis sollte die Installation von Skype nicht gestattet werden.

Außerdem sollten die Mitarbeiter über die Sicherheitsrisiken von Skype informiert werden. Weitere Regeln: Nur mit bekannten Personen kommunizieren und keine Verbindungen automatisch Annahmen.

Mehr als 136 Millionen Nutzer haben sich inzwischen bei Skype registriert, davon sind im Schnitt etwa 7 Millionen gleichzeitig im Netz.

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