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06.01.2005

08:40 Uhr

IT + Telekommunikation

Siemens-Chef will Konzept für Handy-Sparte vorlegen

Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat einschneidende Veränderungen im defizitären Handy-Geschäft des Konzerns angekündigt. Bis zur Hauptversammlung am 27. Januar werde er versuchen, ein Konzept zur Lösung der Probleme vorzulegen.

Siemens-Chef Heinrich von Pierer

Siemens-Chef Heinrich von Pierer will das Handy-Geschäft ändern.

dpa PEKING. Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat einschneidende Veränderungen im defizitären Handy-Geschäft des Konzerns angekündigt. Bis zur Hauptversammlung am 27. Januar werde er versuchen, ein Konzept zur Lösung der Probleme vorzulegen.

„Ändern, schließen, verkaufen oder einen Partner für eine Zusammenarbeit finden“ beschrieb von Pierer am Donnerstag vor Journalisten in Peking die Optionen. Er gab keine Details und lehnte auch jeden Kommentar zu Spekulationen ab, dass Siemens seine Handy-Sparte eventuell an den größten chinesischen Hersteller Ningbo Bird verkaufen werde.

Siemens kooperiert in China seit Juni mit dem Unternehmen Ningbo Bird, das jetzt die Handys des viertgrößten Herstellers der Welt über seine 30 000 Läden in China verkauft. In dem hart umkämpften Markt in China, das mehr als 300 Mill. Handy-Nutzer hat, hält Siemens nur schwer mit der Konkurrenz mit. Auch die Vertriebszusammenarbeit mit Ningbo Bird kommt erst langsam voran.

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