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28.11.2014

11:38 Uhr

Social Network

So wird Twitter nicht zum Datensammler

Quelle:dpa

Twitter will mehr über seine Nutzer erfahren - etwa, welche Apps sie auf ihren Smartphones installiert haben. So soll der Dienst weiter personalisiert werden. Eine Möglichkeit zum Abschalten ist aber vorgesehen.

Zwitschert mehr, als so manchem lieb ist: Twitter will in seiner neuen mobilen Version wissen, welche Apps der Nutzer noch so installiert hat. dpa

Zwitschert mehr, als so manchem lieb ist: Twitter will in seiner neuen mobilen Version wissen, welche Apps der Nutzer noch so installiert hat.

BerlinAb der nächsten App-Version (für iOS und Android) will Twitter wissen, welche anderen Apps Nutzer auf ihrem Smartphone installiert haben. Die Funktion ist als Standard aktiviert – Nutzer müssen sich also aktiv dagegen entscheiden, wenn sie dem Unternehmen keine tieferen Einblicke in ihre Programmauswahl gestatten wollen. Twitter will auf den Beginn der Datensammlung mit einer Mitteilung hinweisen.

Wer die Funktion in iOS abschalten möchte, muss innerhalb der Twitter-App den „Ich“-Tab aufrufen, dort auf das Zahnradsymbol klicken und die Einstellungen aufrufen. Nun das jeweilige Nutzerkonto auswählen. Im Bereich Datenschutz wird in der nächsten Twitter-Version eine Möglichkeit zum Abschalten der personalisierten Werbung vorhanden sein. Sie wird „Twitter anhand meiner Apps anpassen“ heißen.

Zum Abschalten in Android wird mit einem Fingertipp auf die Optionen-Schaltfläche (erkennbar an drei vertikalen Punkten) das Menü aufgerufen. Dort wählt man die Einstellungen aus. Hier lässt sich im Bereich „Sonstiges“ die Option „Twitter anhand meiner Apps anpassen“ deaktivieren.

Durch die Abfrage aller installierten Apps auf dem Endgerät verspricht sich das Unternehmen eine präzisere Anzeige von auf den Nutzer zugeschnittener Werbung. Außerdem sollen Nutzern mit Hilfe dieser Daten auch Empfehlungen zum Folgen anderer Nutzer angezeigt werden.

Die Datensammlung soll sich nach Unternehmensangaben nur auf die Namen der installierten Apps beziehen. Innerhalb der anderen Programme gespeicherte Daten werde man nicht abrufen. Wie das Technikportal recode.net berichtet, sollen zuvor gesammelte Daten von Nutzern, die sich gegen den Dienst entscheiden, nach Deaktivierung der Funktion gelöscht werden.

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