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11.04.2006

11:05 Uhr

Software

Software- und Beratungshaus Cenit setzt auf digitale Fabrik

Das Software- und Beratungshaus Cenit plant in den nächsten zwei Jahren einen deutlichen Ausbau seines Personals und ein kräftiges Umsatzplus.

dpa/lsw STUTTGART. Das Software- und Beratungshaus Cenit plant in den nächsten zwei Jahren einen deutlichen Ausbau seines Personals und ein kräftiges Umsatzplus.

„Wir wollen unsere Belegschaft um jeweils etwa zehn Prozent verstärken“, sagte Personalvorstand Hubertus Manthey in einem dpa- Gespräch in Stuttgart. „Beim Umsatz streben wir in diesem Jahr ebenfalls ein Plus von zehn Prozent an.“

Im Jahr 2005 hatte das Software- und Beratungshaus den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um ein Viertel auf 9,4 Mill. Euro gesteigert. Der Konzernumsatz bliebt mit 74,3 (2004: 74,9) Mill. Euro nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liege bei 58 Prozent, sagte das Vorstandsmitglied. „Das Unternehmen ist absolut schuldenfrei.“ Die Zahl der Beschäftigten betrug am Ende des Jahres 523 nach 466 Beschäftigten im Vorjahr.

Den größten Schub erhofft sich Cenit aus dem Geschäft mit der Luft- und Raumfahrtindustrie. „Hier werden wir überproportional wachsen“, teilte Manthey mit. Rückenwind werde es aber auch beim so genannten Product Lifecycle Management (PLM) geben. Dabei geht es nach Unternehmensangaben um eine Software, die wie in einer „digitalen Fabrik“ Produktionsabläufe und Planungsprozesse simuliert und damit die Entwicklungs- und Herstellungskosten stark senken kann.

„Das ist eine Lösung für den gehobenen Mittelstand oder Großkunden“, erklärte das Vorstandsmitglied des Stuttgarter Unternehmen. Die Hauptkunden von Cenit werden nach seinen Angaben auch weiter aus der Automobilindustrie kommen.

Die zwei Kerngeschäftsfelder von Cenit sind einerseits der Dienstleistungs- und Beratungssektor mit einem Umsatzanteil von 59 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Verkauf eigener Software machte 22 Prozent an den Erlösen aus. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll der Anteil eigener Software nach Worten von Manthey auf bis zu 30 Prozent hochgefahren werden.

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