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27.01.2005

11:15 Uhr

IT + Telekommunikation

Sony verdient weniger im Quartal

Der japanische Sony-Konzern hat im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal wegen des Preisverfalls bei digitalen Unterhaltungselektronik-Produkten und einem kräftigen Absatzrückgang bei Spielekonsolen deutlich weniger verdient.

Playstation 2

Der Absatz bei den Spielekonsolen sinkt (Archivbild).

dpa TOKIO. Der japanische Sony-Konzern hat im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal wegen des Preisverfalls bei digitalen Unterhaltungselektronik-Produkten und einem kräftigen Absatzrückgang bei Spielekonsolen deutlich weniger verdient.

Der operative Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 138,2 Mrd. Yen (1,022 Mrd. Euro) gefallen, teilte der Konzern am Donnerstag in Tokio mit.

Im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) verkaufte Sony weltweit nur noch drei Mill. Playstation 2. Im Vorjahreszeitraum hatte der Absatz noch bei zehn Mill. gelegen. Der Mobiltelefonbereich entwickelte sich positiv. Das gemeinsam mit dem schwedischen Hersteller Ericsson betriebene Joint Venture Sony Ericsson Mobile steigerte den Nettogewinn um 28 Prozent zum Vorjahr auf 55 Mill. Euro.

Der Nettogewinn stieg im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2 005 (31. März) auf Grund bilanzieller Maßnahmen um 55,3 Prozent auf 143,8 Mrd. Yen. Der Vorsteuergewinn fiel aber um 5,4 Prozent auf 149,2 Mrd. Yen. Der Umsatz ging um 7,5 Prozent auf 2,15 Billionen Yen zurück. Sony wolle sein Engagement bei Bildschirmen verstärken, sagte Finanzvorstand Katsumi Ihara. Das Unternehmen werde sich mehr auf die Bereiche LCD- und Rückprojektionsfernseher konzentrieren.

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