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05.08.2016

14:39 Uhr

Speichertechnik

Ein USB-Stick ist kein Backup-Medium

Quelle:dpa

Welche SD-Karte eignet sich für welches Gerät? Und worauf sollte ich bei einem USB-Sticks achten? Die wichtigsten Experten-Ratschläge für sicheres Speichern.

In Sachen Geschwindigkeit hat USB von der Version 2.0 (weißes Plastik im Stecker) auf die Version 3.0 (blaues Plastik) einen Riesensprung gemacht. Foto: Andrea Warnecke dpa

Schnelle USB-Sticks

In Sachen Geschwindigkeit hat USB von der Version 2.0 (weißes Plastik im Stecker) auf die Version 3.0 (blaues Plastik) einen Riesensprung gemacht. Foto: Andrea Warnecke

Diese Frage stellen sich Käufer immer wieder. Denn die Auswahl an Herstellern und Modellen ist so riesig wie die Preisspanne zwischen den einzelnen Karten.

Damit die Entscheidung leichter fällt, sollte man zunächst einmal immer nach der Empfehlung des Geräteherstellers für die benötigte Art der SD-Karte schauen, rät Thomas Richter, Experte für Datenrettung aus Niederroßla bei Weimar. „Beim Speichern von Bildern können Karten nämlich überlastet werden und dadurch komplett ausfallen.” Grundsätzlich sollte man sich bei Digitalkameras oder Camcordern deshalb für fixe Karten entscheiden.

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Unterschieden wird in SDHC-Speicherkarten bis 32 Gigabyte (GB) Größe und in SDXC-Karten, die bis bis 2048 GB (2 Terabyte) groß sein können. Erhältlich sind derzeit aber nur Karten bis 512 GB. Die Klassen 2, 4, 6 und 10 zeigen die Geschwindigkeitsklassen an: Je höher, desto schneller können Daten geschrieben werden. Sie sind in einem Kreis auf den Karten aufgedruckt.

Daneben existieren die UHS-Geschwindigkeitsklassen (U1, U2 und U3), die aber einen neuen Datenbus nutzen und deshalb nur die UHS-Geschwindigkeiten liefern, wenn sowohl die Speicherkarte als auch das Endgerät diesen Bus unterstützen. Sie sind in einem U auf den Karten aufgedruckt.

Richtig angewiesen auf Geschwindigkeit ist man aber eigentlich nur beim Videofilmen oder bei sehr schnellen Serienaufnahmen. Für Full-HD-Videos reicht nach Angaben des Photoindustrie-Verbandes in der Regel Klasse 6, während man bei 4K-Filmen mindestens die Klasse 10 oder sogar U1 oder U2 benötigt, so die Experten.

Neben der Zugriffsgeschwindigkeit bestimmt die Größe der SD-Karte ihren Preis. Auch wenn man bei einer Karte mit höherer Speicherkapazität vielleicht gegenüber mehreren kleineren Karten ein paar Euro sparen kann, empfiehlt Christian Schlüter von der Stiftung Warentest, mehrere Karten mit geringerem Speicher zu verwenden. „Wenn dann eine Karte kaputt gehen sollte, verliert man nur einen Teil seiner Fotos”, so der Experte. „Das ist zwar auch ärgerlich, aber es sind dann eben nicht alle Erinnerungen auf einmal weg.”

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