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18.08.2013

13:16 Uhr

Spielemesse

Die Spannung kehrt zurück auf die Gamescom

Nach mehr als sechs Jahren treten auf der Spielemesse in Köln die Konsolen einer neuen Generation wieder gegeneinander an. Das soll der gesamten Branche wieder den lange erhofften Auftrieb bringen.

275.000 Besucher werden in diesem Jahr  auf der Gamescom in Köln erwartet. dpa

275.000 Besucher werden in diesem Jahr auf der Gamescom in Köln erwartet.

KölnFünf Tage lang steht in Köln wieder die interaktive Unterhaltung im Mittelpunkt. Zum fünften Mal in Folge findet in der Stadt am Rhein die Messe Gamescom statt. Und es soll die „spektakulärste Ausgabe“ in der jungen Geschichte werden, verspricht die Kölnmesse. Denn nach langer Pause haben die großen Konsolenhersteller wieder eine neue Generation ihrer Flaggschiffe im Säckel und bringen ihre Neuheiten mit nach Köln. Das soll der gesamten Branche wieder den lange erhofften Auftrieb bringen.

Die Messe erwartet dieses Jahr mehr als die rund 275.000 Besucher, die 2012 die Hallen füllten. „2013 wird für die Gamescom eines ihrer stärksten Jahre, sowohl aus Sicht der Konsumenten als auch aus Sicht der Games-Industrie“, verspricht Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbands Internative Unterhaltungssoftware BIU. „Sie wird nicht zuletzt von einer starken nächsten Generation an Konsolen und einer sehr zuversichtlichen Branche geprägt sein.“

Zuversicht kann die Branche gut gebrauchen. Derzeit steckt sie in einem tiefgreifenden Wandel. Die fetten Jahre sind für manche vorbei. Die Xbox 360 und Playstation 3 waren nun seit Jahren weitgehend unverändert auf dem Markt. Und die klassischen Anbieter von Computer- und Videospielen von einst haben mächtig Konkurrenz bekommen. Der steile Aufstieg von Tablets und Smartphones bietet Spielefans ganz neue Plattformen für mobile Spiele – und eröffnet neuen Entwicklerstudios einen lukrativen Markt.

Nach Angaben der Marktforscher der NPD Group macht die Spielebranche weltweit nur noch knapp die Hälfte ihres traditionellen Umsatzes mit klassischen Videospielen auf DVD und Blu-ray, die einst das Geschäft antrieben. Deutschland hat sich den Angaben des BIU zufolge allerdings gut behaupten können. Mit 73,7 Millionen verkauften Computer- und Videospielen machte die Branche in der Warteschleife auf eine neue Konsolengeneration zugleich mit 1,85 Milliarden Euro weniger Umsatz als ein Jahr zuvor (1,99 Mrd Euro). Von den neuen Konsolen erhofft sich auch der BIU wieder schwungvolles Wachstum.

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