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18.09.2012

15:30 Uhr

Spieletest PES 2013

Volle Spielkontrolle

Das wünscht sich jeder Fußballspieler - immer die volle Kontrolle über das Spiel zu haben. Die Fußballsimulation PES 2013 kommt diesem Wunsch jetzt entgegen.

PES 2013 besticht vor allem durch die verbesserte Grafik. dapd

PES 2013 besticht vor allem durch die verbesserte Grafik.

Frankfurt/MainOb Flachpass, weite Flanke, Tempo-Dribblings oder Tunneln des Gegners, mit der neuen Version von Pro Evolution Soccer (PES) des japanischen Spieleproduzenten Konami ist das alles kein Problem. Wer sich die Zeit nimmt, um die Möglichkeiten alle kennenzulernen, wird mit echtem Spielspaß belohnt.

Was zunächst aber auffällt, ist die verbesserte Grafik. Alles wirkt noch realistischer, die Bewegungen der Spieler flüssiger. Wer nur einen flüchtigen Blick auf den Fernseher wirft, auf dem gerade PES 2013 gespielt wird, kann leicht auf den Gedanken kommen, dass da gerade eine Live-Übertragung läuft. In Sachen Realismus setzt PES 2013 Maßstäbe, an denen sich Konkurrent FIFA 13, der am 27. September erscheint, messen lassen muss.

Mit den neuen Möglichkeiten ist das Spiel zwar anspruchsvoller geworden, aber nur, wenn man das auch will. Experten können praktisch jede Fußbewegung, jeden Ballkontakt steuern - von der Annahme über den Pass bis zum Schuss lässt sich alles individuell einstellen. Diese Freiheit hat natürlich ihren Preis, da ist Übung gefragt

Die Liste mit den Steuerungsmöglichkeiten ist mehrere Seiten lang. Da das alles aber nur Optionen sind, kann man es auch langsam angehen mit dem Üben. Dank verschiedener Schwierigkeitsstufen macht das Spiel auch Einsteigern Spaß. Denen sei ohnehin das Trainingsgelände empfohlen, auf dem man einzeln oder in der Mannschaft üben kann.

Nicht trainieren kann man dort die Spieltaktik, die man braucht um die gegnerische Mannschaft zu schlagen. Auch hier ist eine Einarbeitung nötig, um alle Potenziale ausschöpfen zu können. Denn mit PES 2013 haben die Spieler auch taktisch hinzugelernt, so kann etwa der Gegner gezielt ausgebremst werden, um den Angriff zu unterbrechen und die eigene Abwehr zu sortieren.

Und wenn doch der Schuss aufs Tor gehen sollte, dann hilft vielleicht der eigene Torwart. Dessen Reaktionen und Verhaltensweisen wurden im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich verbessert. Manchmal schon nervig, was der alles hält. 

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