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01.02.2005

18:05 Uhr

IT + Telekommunikation

Stichwort: Denial-of-Service-Attacke

Unter Denial-of-Service-Attacken (DoS-Attacken) versteht man Angriffe auf Server über das Internet. Ziel ist es, den angegriffenen Server mit einer Vielzahl von Anfragen derart zu belasten, dass er kollabiert.

dpa HAMBURG. Unter Denial-of-Service-Attacken (DoS-Attacken) versteht man Angriffe auf Server über das Internet. Ziel ist es, den angegriffenen Server mit einer Vielzahl von Anfragen derart zu belasten, dass er kollabiert.

Die Angreifer verwenden für diese Attacken meist nicht ihre eigenen Rechner, sondern kapern Rechnersysteme, um diese für die DoS-Attacken zu missbrauchen. Erfolgt der Angriff koordiniert von vielen verschiedenen Rechnern aus, so spricht man von Distributed Denial of Service (Ddos)-Attacken.

Neben heise.de wurde auch Microsoft bereits im August 2003 Opfer von DoS-Attacken. Der E-Mail-Wurm Lovsan sollte eine Internetseite von Microsoft unerreichbar machen. Der Computerwurm hatte sich weltweit auf hunderttausenden Computern ausgebreitet. Infizierte Rechner sollten für eine Ddos-Attacke missbraucht werden, doch das Vorhaben schlug fehl. Das Unternehmen nahm das Hauptziel der Attacke, die Internet-Adresse www.windowsupdate.com, rechtzeitig vom Netz.

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