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04.03.2004

10:00 Uhr

Technische Helfer bringen neue Probleme mit sich

Risiken der digitalen Lebensart

Der Alltag wird zunehmend vernetzt. Digitale Helfer sind dabei fast überall versteckt, um das Leben angenehmer zu gestalten. Mit den Annehmlichkeiten der Technik entstehen aber auch neue Risiken, vor denen man sich schützen sollte.

Viren und Würmer bedrohen auch mobile Geräte

Viren und Würmer bedrohen auch mobile Geräte

hiz DÜSSELDORF. Digitaltechnik überall: Fernseher, PC, Handy, Organizer, DVD-Player, Spielekonsole, ja sogar Waschmaschine und Kühlschrank. Das ist Alltag in fast jedem Haushalt. Experten schätzen, dass ca. 200 Mikroprozessoren im Haushalt aktiv sind. Mikroprozessoren sind dabei längst nicht nur das Herz eines Rechners. Sie Steuern all die digitalen Helfer - ob Uhr, Drucker, CD-Player oder Staubsauger. Allein in einem Mittelklasseauto sind fast 50 Prozessoren versteckt. Neu ist allerdings, dass nicht nur die Menschen miteinander kommunizieren, sondern sich in der digitalen Welt ebenfalls eine digitale Art der Verständigung breit macht. Natürlich sind Szenarien, in denen Maschinen die Herrschaft über die Welt übernehmen wollen, weiter den Holywood-Filmen vorbehalten. Aber über Verbindungen, sei es durch Kabel oder drahtlos per Bluetooth oder Wireless-Local-Area-Network (WLAN), werden Daten übermittelt und so unser Leben etwas komfortabler.

Allerdings lassen bei neuen Techniken auch digitale Bedrohungen nicht lange auf sich warten. Jeder muss letztendlich wachsam bleiben und sich mit ein paar teilweise recht einfachen Maßnahmen schützen. Zukunftsforscher sehen den Heim-PC als digitale Schaltzentrale im Haushalt. Dies ermöglicht Filme ruckelfrei vom PC über WLAN auf den Fernseher zu übertragen, Computerspiele kabellos über 3D-Brillen und Datenhandschuhe zu steuern, Licht, Rollläden und die Musikanlage über das Mobiltelefon zu bedienen und natürlich der Kühlschrank selbstständig online einkaufen zu lassen – Visionen die bereits schrittweise Realität werden. Das Marktforschungsinstitut IDC sieht in der drahtlosen WLAN-Technik und den mobilen „Alleskönnern“, den Smartphones, die IT-Trends für dieses Jahr.

Nahezu jedes aktuell verkaufte Notebook besitzt eine vorinstallierte WLAN-Karte. Das Surfen mit WLAN ist trendy und zudem noch kostengünstig, einfach und schnell. Die nötigen Zugangspunkte, die Hotspots, schießen wie Pilze aus dem Boden. Allein die Telekom plant 10 000 dieser drahtlosen Zugangspunkte in Deutschland zu installieren. Auch Zuhause ist es bequem, vom Sessel oder der Couch aus im Internet zu surfen, während die Werbung den gerade in der Flimmerkiste laufenden Film unterbricht.

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