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30.01.2007

17:45 Uhr

Telekommunikation

Auslandsgeschäft soll Umsätze bei T-Systems ankurbeln

Die Telekom-Tochter T-Systems sieht im Ausbau ihrer internationalen Geschäfte die größten Chancen für künftiges Wachstum. Bis 2010 soll sich der Auslandsanteil der Umsätze auf fast ein Drittel erhöhen und damit gegenüber heute verdoppeln.

dpa BERLIN. Die Telekom-Tochter T-Systems sieht im Ausbau ihrer internationalen Geschäfte die größten Chancen für künftiges Wachstum. Bis 2010 soll sich der Auslandsanteil der Umsätze auf fast ein Drittel erhöhen und damit gegenüber heute verdoppeln.

Das sagte T-Systems-Chef Lothar Pauly am Dienstag in Berlin. Um dieses Ziel zu erreichen, peilt das Unternehmen auch weitere Übernahmen an. Ein mögliches Ziel nannte Pauly aber nicht.

T-Systems erwirtschaftete 2005 mit insgesamt 52 000 Beschäftigten einen Umsatz von knapp 13 Mrd. Euro. Die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr werden am 1. März veröffentlicht. Weltweit betreut das Unternehmen 160 000 Kunden in mehr als 20 Ländern. Als schärfste Konkurrenten nannte Pauly IBM, EDS sowie die britische BT.

Der T-Systems-Chef kündigte an, dass die geplante Umstellung der Netzinfrastrukturen auf IP-Basis bei T-Systems schon in diesem Jahr beginnen werde. Im gesamten Konzern wird der Umbau nach Einschätzung des Telekom-Managers voraussichtlich bis 2012 andauern. Durch diese Maßnahme will die Telekom mindestens 1 Milliarde Euro einsparen. Die Hälfte der Summe soll dabei auf T-Systems entfallen.

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