Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.01.2007

21:00 Uhr

Telekommunikation

Chancen für Rettung von Benq Mobile weiter gesunken

München (dpa) - Die Chancen für eine Rettung des Kerngeschäfts des insolventen Handyherstellers Benq Mobile sind weiter gesunken.

Benq dpa

Bei den Verhandlungen über eine Übernahme von Benq Mobile drängt die Zeit.

München (dpa) - Die Chancen für eine Rettung des Kerngeschäfts des insolventen Handyherstellers Benq Mobile sind weiter gesunken. Die Investorengruppe um den ehemaligen Daimler-Chrysler-IT-Manager Hansjörg Beha ließ eine selbst gesetzte Frist verstreichen, ohne ihr Angebot zu verbessern oder einen Finanzierungsnachweis zu liefern.

Das erfuhr die dpa am Mittwoch aus Verhandlungskreisen. Ursprünglich hatte die deutsch-amerikanische Investorengruppe eine Entscheidung bis zum 16. Januar gefordert.

Beha galt zuletzt als ernsthaftester Interessent für Benq Mobile. Zahlreiche andere Kandidaten waren bereits ausgeschieden, weil sie die Übernahme nicht hätten stemmen können oder selbst das Interesse verloren. Noch in dieser Woche wird aber ein Angebot von der Hamburger Bacoc-Gruppe erwartet. Allerdings drängt die Zeit, da das Insolvenzverfahren bereits Anfang Januar eröffnet wurde.

In seinem ersten Angebot soll Beha einen Preis in einer Größenordnung von 20 Mill. Euro für die Reste von Benq Mobile geboten haben. Angesichts hoher Material- und Lohnkosten ist aber fraglich, wie er den laufenden Betrieb finanzieren will. Zunächst will er an den Standorten München und Kamp-Lintfort mit rund 800 der früher 3 000 Mitarbeiter die Produktion wieder starten und bereits im kommenden Weihnachtsgeschäft die Geräte unter neuem Markennamen verkaufen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×