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19.01.2004

12:15 Uhr

Trojaner sucht nach Kontoinformationen

Unerwünschter Spion

Ein neues gefährliches Viren-Programm versucht bei unbedarften Anwendern Daten über ihre Bankverbindung zu erschleichen.

hiz DÜSSELDORF. Ein so genannter Trojaner, ein Programm, das sich ungewollt im Rechner festsetzt, versucht jetzt mit neuen Tricks, Details über die Bankverbindungen der Anwender zu ergattern. Wie das Antivirenspezialist Sophos jetzt meldet, wird das schädliche Programm (Troj/Mmdload-A) mit den gleichen Mitteln verteilt, mit denen Spam-Versender arbeiten.

Das Programm tarnt sich als gepackter Anhang einer E-Mail. Der Text stellt den Empfängern die Chance in Aussicht, Geld zu gewinnen, das dann direkt auf ihre Bankkonten überwiesen wird. Dazu muss nur das Formular mit den persönlichen Bankdaten ausgefüllt werden. Sobald der Anhang extrahiert und seine Datei Paypal.exe ausgeführt wird, versucht der Trojaner die russische Website www.aquarium-fish.ru zu kontaktieren und eine Kopie des bekannten Mimail-N Wurms herunterzuladen. Allerdings wurde der inzwischen erweitert und kann nun auch den Gateway-Schutz umgehen.

Einmal auf dem Rechner, werden die eingegebenen Daten über das Formular auf der Webseite in Russland veröffentlicht. Mit diesen Daten haben dann Hacker Zugriff auf die Konten des Opfers. Neben dem Gebrauch stets aktueller Virenscannern können sich Empfänger unbekannter E-Mails nur dadurch schützen, dass sie keine Kontoinformationen an Unbekannte weitergeben.

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