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08.02.2005

14:15 Uhr

IT + Telekommunikation

„Überallfernsehen“ kommt voran: 2,3 Millionen Geräte verkauft

Die Nutzung des „Überallfernsehens“ DVB-T nimmt weiter zu. In Deutschland seien seit dem Start vor knapp zwei Jahren 2,3 Mill. Empfangsgeräte verkauft worden, teilte das DVB-T-Büro NRW am Dienstag in Köln mit. Ende 2004 waren es 2,1 Mill. Geräte.

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Einmal 60 oder 80 Euro und dann nie wieder Kabelgebühren zahlen? Die Erwartungen an DVB-T sind hoch.

dpa KöLN. Die Nutzung des „Überallfernsehens“ DVB-T nimmt weiter zu. In Deutschland seien seit dem Start vor knapp zwei Jahren 2,3 Mill. Empfangsgeräte verkauft worden, teilte das DVB-T-Büro NRW am Dienstag in Köln mit. Ende 2004 waren es 2,1 Mill. Geräte.

Ein weiterer Verkaufsschub wird im Mai mit der DVB-T-Einführung in den Regionen München/Südbayern, Nürnberg und Mitteldeutschland (Leipzig/Halle/Erfurt) erwartet. Das digitale Antennenfernsehen - DVB-T steht für „Digital Video Broadcasting - Terrestrial“ - löst den seit über 50 Jahren bestehenden analogen Antennenempfang ab. Es wurde bislang in Berlin/Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Rhein-Main- Gebiet und Norddeutschland eingerichtet.

DVB-T bietet in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet bis zu 24 Programme. Sie können über die Haus- oder eine Zimmerantenne und einen DVB-T-Empfänger (Preis: ab etwa 60 Euro) empfangen werden. Rundfunkgebühren müssen wie bisher bezahlt werden. In Deutschland hatten vor dem DVB-T-Start nur noch fünf bis sieben Prozent der Zuschauer Programme über Antenne empfangen. Alle übrigen waren auf Kabel oder Satellitenempfang umgestiegen.

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