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07.08.2013

09:56 Uhr

Überarbeitung des Nachrichtenstroms

Facebook gewichtet Statusaktualisierungen neu

Der neue Nachrichtenstrom soll den Facebook-Nutzern häufiger die Geschichten wichtiger Freunde anzeigen. Ein Algorithmus wertet dafür 30.000 Signale aus. Dadurch sollen die Nutzer keine wichtigen Meldungen mehr verpassen.

Facebook hat seinen Nachrichtenstrom überarbeitet. Reuters

Facebook hat seinen Nachrichtenstrom überarbeitet.

Menlo ParkDas soziale Netzwerk Facebook hat den zentralen Nachrichtenstrom für seine Nutzer überarbeitet. Die Meldungen, die Mitglieder nach dem Anmelden bei Facebook sehen, werden neu gewichtet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Häufiger sollen nun ältere Geschichten – also etwa Statusaktualisierungen, Fotos oder Links – wichtiger Freunde angezeigt werden.

„Wir wollten sichergehen, dass die Menschen keine wichtigen Geschichten verpassen, die es zuvor zwar nicht an die Spitze geschafft hatten, aber direkt darunter standen“, sagte Facebook-Ingenieur Lars Backstrom. „Statt nur die neuesten Geschichten anzuzeigen, zeigen wir alle Geschichten, die neu für Dich sind, selbst wenn sie nicht die frischesten sind.“

Backstrom sagte, insgesamt existierten rund 30.000 unterschiedliche Signale im Algorithmus für den Nachrichtenstrom, die unterschiedlich gewichtet werden. Dazu gehört unter anderem, wie stark ein Nutzer mit bestimmten Freunden interagiert – etwa durch das Klicken des „Gefällt mir“-Knopfes, durch das Teilen und Kommentieren von Geschichten.

Neu ist jetzt zum Beispiel, dass Geschichten von Freunden höher eingestuft werden, mit denen ein Nutzer erst kürzlich in Kontakt war. Von durchschnittlich etwa 1500 möglichen Geschichten würden den Nutzern durch den Algorithmus die wichtigsten 300 angezeigt, erklärte Facebook.

Von

afp

Kommentare (1)

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IchwilldasNICHT

12.08.2013, 08:17 Uhr

Dieser private Nachrichtendienst der U.S.A. ist ein Stachel im Fleisch westlicher Länder.
Facebook ist ein extrem wichtiges Organ für die U.S.-Regierung. Neben dem Internet-Giganten Google und der Firma Microsoft bildet die Quatschbude die 3.te Basis für das Auslesen privater Daten. Das ist die Grundlage für unnatürlichen Reichtum. Weil Du und ich und jeder andere Teilnehmer mithilfe einfachster Methoden ausgelesen, ausgehorcht, auf Übereinstimmung mit dem politischen System geprüft werden kann.
Wollen wir das? Wollen wir unsere Überzeugungen auf geldwerte Vorteile für die Anbieter der jeweiligen Plattformen (Dienste) missbrauchen lassen?
Wollen wir zulassen, dass nicht-europäische Länder von europäischem Wissen ZUERST profitieren? Indem sie unsere Wissenschaften ausforschen und für ihre Errungenschaften ausgeben? Indem sie Patente anmelden, von denen sie zwar profitieren, die sie aber lediglich durch Raubkopien erlangt haben?
Ich will das nicht. Ich will, dass es auch ohne 'Copy and past' funktioniert. Ich will für mich behalten, mit wem ich mich heute verabredet habe. Ich will nicht 24 Stunden unter Dauerbeobachtung stehen, bloß weil das für staatliche Organisationen von Interesse sein könnte (ich habe schließlich nicht vor, Menschen zu töten).
Für mich ist jede Partei von Interesse, die mir garantiert, dass ich nicht von morgens bis abends unter Beobachtung stehe. Bloß weil ich mal im Internet unterwegs war.
Ich will das nicht. Kein Politiker würde sich das gefallen lassen. Warum also ich?

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