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26.01.2010

08:35 Uhr

Update

Mozilla erhöht Sicherheit beim Firefox-Browser

VonHans Schürmann

In der neuen Version sorgt der Browser nun automatisch dafür, dass die sogenannten Plug-ins nicht zu einer Sicherheitslücke werden. Er weist den Anwender auf veraltete Applikationen hin, die sich auf dem Rechner befinden, und forscht nach Updates.

Mit der Version 3.6 seines Internetbrowsers Firefox will Mozilla der Konkurrenz weitere User abjagen. dpa

Mit der Version 3.6 seines Internetbrowsers Firefox will Mozilla der Konkurrenz weitere User abjagen.

DÜSSELDORF. Die Sicherheit beim Surfen im Internet spielt bei der Wahl des Browsers eine zunehmend bedeutende Rolle. Schon jetzt ist der Firefox hier führend. Als vor kurzem eine gravierende Sicherheitslücke beim Internet Explorer von Microsoft bekannt wurde, riet sogar das sonst zurückhaltende Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu der Software des Herstellers Mozilla. Mit der neuesten Version 3.6, die seit Ende der Woche zum Download bereitsteht, haben die Entwickler die Sicherheit ihres Browsers weiter optimiert.

Der Firefox zeichnet sich neben seiner hohen Sicherheit vor allem durch Benutzerfreundlichkeit aus. Anwender können dem Browser mit kleinen Zusatzprogrammen Funktionen hinzufügen. In der neuen Version sorgt der Browser nun automatisch dafür, dass diese sogenannten Plug-ins nicht zu einer Sicherheitslücke werden. Er weist den Anwender auf veraltete Applikationen hin, die sich auf dem Rechner befinden, und forscht nach Updates.

Auch dank der hohen Anstrengungen in puncto Sicherheit konnte Mozilla Microsoft zuletzt Marktanteile abjagen. Der Internet Explorer war lange Zeit unangefochten mit über 90 Prozent Anteil der dominierende Browser. Das hat sich inzwischen geändert. Nach der jüngsten Nutzerstatistik von Net Applications lag der Explorer im Dezember 2009 weltweit nur noch bei 62,7 Prozent. Firefox belegte mit 24,6 Prozent den zweiten Platz vor Googels Chrome und Apples Safari, die jeweils auf etwas mehr als vier Prozent kommen.

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