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03.03.2004

16:45 Uhr

Viren, Würmer und Trojaner

Datenpiraten und Hacker bedrohen IT-Sicherheit

Fast täglich gibt es neue Schreckensmeldungen über Viren, Würmer und Trojaner, die das Internet unsicher machen. Die Angriffe von Daten-Piraten und Hackern verursachen dabei nicht nur Ärger, sondern bei Unternehmen auch hohe Kosten.

HB HANNOVER. Derzeit beziffert der Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn den jährlichen Gesamtschaden auf einen dreistelligen Millionenbetrag. "Die Bedrohung ist tagtäglich akut", sagt BSI-Präsident Udo Helmbrecht. Auf der weltgrößten Computermesse CeBIT (18. Bis 24. März) ist IT-Sicherheit daher ein zentrales Thema: Dort wird erstmals ein Thementag "Sicherheit im Unternehmen" (22. März) veranstaltet.

Opfer gibt es viele: Eine Studie der Hamburger Handelskammer und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche unter Hamburger Mittelständlern zeigt, dass 66 % der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten einen bemerkbaren Ausfall ihrer IT-Systeme festgestellt haben. Die Hälfte der Fälle ging auf Fehler bei Hard- und Software zurück, ein Viertel auf Virenattacken und Stromausfällen. Im Durchschnitt fielen die Systeme zwölf Stunden aus - immerhin eineinhalb Arbeitstage.

Das Bewusstsein für IT-Sicherheit sei bei vielen Unternehmen noch zu gering, sagt Helmbrecht. In der aktuellen Wirtschaftslage werde oft daran gespart. Dabei ließe sich "mit wenig Geld relativ viel erreichen". Aktuelle Virenschutz-Software, Firewall, und Achtsamkeit bei Warnmeldungen und das Installieren von Programm-Korrekturen, so genannten Patches, würden viel bewirken: "Da hat man schon wahnsinnig viel erreicht."

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